14 Millionen Euro für digitalen Unterricht im Landkreis Offenbach
Landkreis Offenbach rüstet Schul-Internet massiv auf
Der Landkreis Offenbach hat ein großes Modernisierungsprojekt seiner schulischen Internetinfrastruktur abgeschlossen. Alle Schulen verfügen nun über WLAN, und elf Standorte in Dietzenbach und Seligenstadt wurden mit hochleistungsfähigen Glasfaseranschlüssen ausgestattet. Das Vorhaben ist Teil eines umfassenden 14-Millionen-Euro-Plans zur Digitalisierung des Unterrichts in der gesamten Region.
Die Breitbandoffensive mit dem Namen „Schulen und Weiße Flecken“ umfasst insgesamt 70 Schulen. Bisher wurden an elf Standorten die Glasfaserleitungen vollständig in Betrieb genommen. Als nächste folgen die Don-Bosco-Schule und die Konrad-Adenauer-Schule in Seligenstadt. Für die technische Umsetzung zeichnet die PEB Breitband GmbH & Co. KG verantwortlich – ein Joint Venture der Entega Medianet und der Firma Klenk & Sohn.
Die Finanzierung des Projekts stammt aus mehreren Quellen: Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur übernimmt 50 Prozent der Kosten, das Hessische Ministerium für Digitale Strategie und Entwicklung steuert weitere 40 Prozent bei. Der Landkreis Offenbach sichert zudem zu, dass die Schulen alle fünf Jahre neue Hardware erhalten.
Neben WLAN und Glasfaser beteiligt sich der Landkreis an der DigitalPakt-Initiative, die interaktive Displays und verbesserte Sicherheitslösungen für Klassenzimmer bereitstellt.
Die Investition von 14 Millionen Euro garantiert Schülern und Lehrkräften schnelleres und zuverlässigeres Internet. Durch laufende Aufrüstungen und geplante Hardware-Erneuerungen bleiben die Schulen im Landkreis Offenbach auf modernstem digitalem Stand. In der nächsten Phase werden weitere Schulen ans Hochgeschwindigkeitsnetz angeschlossen, um die Versorgung mit schnellem Internet weiter auszubauen.






