50 Jahre Flugsicherung in Bremen: Vom Pionier zum Luftverkehrs-Knotenpunkt
Alan Junk50 Jahre Flugsicherung in Bremen: Vom Pionier zum Luftverkehrs-Knotenpunkt
Flugsicherungszentrum der DFS in Bremen feiert am Mittwoch, den 3. April, sein 50-jähriges Jubiläum
Das 1974 eröffnete Zentrum hat sich zu einem zentralen Knotenpunkt für die Steuerung des Flugverkehrs in Deutschland entwickelt und verzeichnet jährlich Millionen von Flugbewegungen.
In seinen Anfängen überwachte das Bremer Zentrum etwa 200.000 Flüge pro Jahr. Bis 2023 stieg diese Zahl auf über 480.000 an. Mittlerweile arbeiten dort rund 500 Mitarbeiter – von Fluglotsen über Ingenieure bis hin zu Flugdatenspezialisten.
Der Luftverkehr über Deutschland erlebte während der COVID-19-Pandemie einen deutlichen Einbruch. 2020 sank die Zahl der Flugbewegungen auf 1,5 Millionen – ein Rückgang gegenüber den 3,3 Millionen im Jahr 2019. Doch die Erholung verlief kräftig: Allein im vergangenen Jahr wurden 2,8 Millionen kontrollierte Flüge registriert, ein Anstieg von 7,7 Prozent im Vergleich zu den zwölf Monaten zuvor.
Heute koordiniert das Bremer Team täglich bis zu 1.800 Flüge. Die DFS betreibt bundesweit vier Kontrollzentren, darunter in Langen, Karlsruhe und München. Ihre Aufgabe ist entscheidend für die Sicherheit von Flugzeugen, die nach Instrumentenflugregeln unterwegs sind.
Seit seinen Anfängen hat sich die Einrichtung in Bremen deutlich erweitert. Mit der stetigen Erholung des Luftverkehrs leistet das Personal weiterhin einen unverzichtbaren Beitrag zur Steuerung des dichten deutschen Luftraums. Das Jubiläum markiert ein halbes Jahrhundert Wachstum und Anpassung in der Flugsicherung.






