20 April 2026, 08:30

9. Gläbbicher Quiznacht verbindet Spaß mit ernsten Rassismus-Debatten

Ein Plakat mit dem Text "27,1% der Schüler identifizierten sich als rassisch oder ethnisch Minderheiten" mit einer von Händen gehaltenen Weltkugel, umgeben von einer vielfältigen Gruppe von Menschen.

9. Gläbbicher Quiznacht verbindet Spaß mit ernsten Rassismus-Debatten

Die 9. Gläbbicher Quiznacht bringt 54 Teilnehmer:innen in 12 Teams zusammen

Für einen Abend voller kniffliger Fragen und lebhafter Diskussionen versammelte die 9. Gläbbicher Quiznacht 54 Teilnehmende in 12 Teams. Als Teil der Internationalen Wochen gegen Rassismus verband die Veranstaltung ernste Themen mit unterhaltsamer Leichtigkeit.

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Die Moderatorinnen Nadine Tavares und Natalie Tawamba Tessa führten mit Schwung durch den Abend und geleiteten die Teams durch Fragen zu lokalen und überregionalen Themen. Dabei ging es unter anderem um die Erasmus-Schulen in Bergisch Gladbach, den Platz der Migrant:innen sowie den Integrationsrat der Stadt. Auch eine Frage zum Holocaust-Mahnmal stand auf dem Programm, ebenso wie größere Themenkomplexe wie Fluchtbewegungen und Rassismus in Deutschland.

Doch der Abend hatte auch seine heiteren Momente: Die Teilnehmer:innen knackten etwa Rätselfragen wie "Warum kann ein Bagger nicht schwimmen?" und brachten so humorvolle Akzente in die nachdenklich stimmenden Inhalte. Brigitta Opiela begrüßte die Gäste und war selbst als Mitglied des Teams "Gläbbich One-Worlders" dabei.

Terre des Hommes steuerte einen besonderen Programmpunkt bei und verband ansprechendes Material mit tiefergehenden Reflexionen über Integration und Diskriminierung. Die Mischung aus kniffligen Fragen und bedeutungsvollen Diskussionen sorgte für eine unterhaltsame wie lehrreiche Atmosphäre.

Die Quiznacht gelang es somit auf gelungene Weise, Bildung und Unterhaltung zu vereinen und gleichzeitig wichtige gesellschaftliche Themen in den Fokus zu rücken. Mit 12 konkurrierenden Teams und einer breiten Palette an Themen stärkte die Veranstaltung das Gemeinschaftsgefühl im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus.

Quelle