08 May 2026, 14:35

Abstiegskrimi in der Oberliga: Drei Punkte nachträglich verändern alles

Eine Gruppe von Männern in grünen T-Shirts steht auf einem Fußballfeld, einige sind in der Hocke, mit einem Ball vor ihnen und einem Torpfosten rechts daneben.

Abstiegskrimi in der Oberliga: Drei Punkte nachträglich verändern alles

Ein Schiedsspruch hat den Abstiegskampf in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar neu geordnet. Der SC Idar-Oberstein erhielt drei entscheidende Punkte zugesprochen, nachdem der FV Diefflen in ihrem Spiel einen unzulässigen sechsten Wechsel vorgenommen hatte. Mit nur noch vier Spieltagen hat diese Entscheidung die Tabelle durcheinandergebracht und mehrere Vereine im Kampf um den Klassenverbleib getroffen.

Der Streit begann, als der FV Diefflen in der Partie gegen den SC Idar-Oberstein einen sechsten Spieler einwechselte. Das Sportgericht wertete die Begegnung mit einem 2:0-Sieg für Idar-Oberstein, wodurch der ursprüngliche Sieg Diefflens annulliert wurde. Durch diese Korrektur erhielt Idar-Oberstein drei zusätzliche Punkte und überholte Diefflen in der Tabelle.

In einem ähnlichen Fall hatte auch der FC Cosmos Koblenz gegen den FC Rot-Weiß Koblenz einen vierten Wechsel vorgenommen. Hier entschied das Gericht jedoch anders: Cosmos Koblenz wurde ein Punktabzug von drei Zählern auferlegt, das Spielergebnis blieb aber bestehen. Diese uneinheitliche Rechtsprechung sorgt für Diskussionen, da es in beiden Fällen um Wechselverstöße ging.

Die Urteile haben weitreichende Folgen. Vereine aus Ludwigshafen, Dudenhofen und Eisbachtal müssen nun härter um den Klassenerhalt kämpfen. Derweil bleiben der FC Rot-Weiß Koblenz und der FC Cosmos Koblenz unberührt vom Chaos und liegen sicher im Mittelfeld der Tabelle.

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Mit nur noch vier Spieltagen haben die Entscheidungen des Sportgerichts die Abstiegsränge neu definiert. Der SC Idar-Oberstein hat durch die drei zusätzlichen Punkte bessere Chancen auf den Verbleib in der Liga, während andere Teams sich nun an die veränderten Platzierungen anpassen müssen. Die unterschiedlichen Urteile in zwei vergleichbaren Fällen werfen zudem Fragen zur Einheitlichkeit der Ligabeschlüsse auf.

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