Abwassergebühren steigen 2024: Das kostet Haushalte und Unternehmen neu
Gordana GnatzAbwassergebühren steigen 2024: Das kostet Haushalte und Unternehmen neu
Abwassergebühren in der Stadt steigen ab kommendem Jahr
Der Stadtrat hat neue Tarife beschlossen, die ab dem 1. Januar 2024 gelten. Steigende Kosten in den Bereichen Bau, Energie und Personal haben die Anpassungen notwendig gemacht.
Die letzte Gebührenüberprüfung fand 2020 statt und galt für die Jahre 2021 bis 2023. Nun muss die aktualisierte Berechnung für den Zeitraum 2024–2027 die höheren Ausgaben abdecken, ohne auf finanzielle Rücklagen zurückzugreifen. Die Abwassergebühren werden regelmäßig angepasst, um die vollständige Deckung der Entsorgungskosten zu gewährleisten.
Die Schmutzwassergebühr steigt von 1,65 Euro auf 2,28 Euro pro Kubikmeter. Auch die Niederschlagswassergebühr erhöht sich – von 0,69 Euro auf 0,85 Euro pro Quadratmeter. Zudem wird das Entleeren privater Kleinkläranlagen teurer: Die Kosten klettern von 15,60 Euro auf 26,94 Euro pro Kubikmeter.
Das städtische Kläranlage reinigt Haushaltsabwässer, Industrieabwässer und Regenwasser. Nach der Aufbereitung leitet sie das gereinigte, schadstofffreie Wasser in den Hengstbach ein. Als Hauptgründe für die Gebührenanpassungen nennen die Verantwortlichen stark gestiegene Bau-, Energie- und Personalkosten.
Die neuen Tarife treten am 1. Januar 2024 in Kraft. Haushalte und Unternehmen müssen dann höhere Gebühren für Schmutzwasser, Niederschlagswasser und die Entsorgung von Kleinkläranlagen zahlen. Die Anpassungen sollen die wachsenden Betriebs- und Instandhaltungskosten des Abwassersystems decken.






