15 May 2026, 10:33

AfD plant radikalen Umbau der Sachsen-Anhalt-Verwaltung nach Wahlsieg

Altes Buch mit Papieren, die Text und Bilder enthalten und wahrscheinlich mit Militärpersonalauswirkungen und -budgets zu tun haben.

AfD plant radikalen Umbau der Sachsen-Anhalt-Verwaltung nach Wahlsieg

Die rechtspopulistische Partei Alternative für Deutschland (AfD) hat Pläne vorgelegt, um die Landesverwaltung Sachsen-Anhalts umzugestalten, falls sie die anstehende Landtagswahl gewinnt. Die Partei beabsichtigt, zwischen 150 und 200 Positionen zu besetzen – sowohl in Behörden als auch in landeseigenen Unternehmen –, um ihren politischen Einfluss abzusichern.

Spitzenkandidat Ulrich Siegmund hat deutlich gemacht, dass Widerstand gegen diese Veränderungen nicht geduldet werde. Er warnte vor Konsequenzen für alle, die versuchen sollten, die Umsetzung der Parteagenda zu blockieren.

Die geplante Umstrukturierung geht über die Besetzung von Ministerspitzen und Staatssekretärsposten hinaus. Stattdessen zielt die AfD darauf ab, auch Führungskräfte auf unterer Ebene in den Ministerien sowie leitende Beamte in anderen Landesbehörden auszutauschen. Siegmund räumte ein, dass einige Abteilungs- und Referatsleiter vertrauenswürdig seien, argumentierte jedoch, dass weite Teile der mittleren Bürokratie nicht gewählt seien und den Kurs der Partei möglicherweise ablehnten.

Ein zentrales Ziel ist die Landesenergieagentur, die die AfD vollständig abschaffen will. Die übergeordnete Strategie der Partei sieht vor, Beamte daran zu hindern, die Regierungsarbeit zu behindern – für den Fall, dass sie an die Macht kommt. Siegmund betonte, dass jeder Widerstand gegen die geplanten Personalentscheidungen mit entschlossenem Vorgehen beantwortet werde. Damit unterstrich er den Willen der Partei, ihre Vision ohne Einmischung durchzusetzen.

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Das Ausmaß der vorgeschlagenen Veränderungen spiegelt den Ehrgeiz der AfD wider, nicht nur die politische Führung, sondern auch die operative Struktur der sachsen-anhaltinischen Verwaltung neu zu gestalten. Durch die Kontrolle über diese Positionen hofft die Partei, ihre Politik ohne internen Widerstand umsetzen zu können.

Sollte die AfD die Wahl gewinnen, würden ihre Pläne einen tiefgreifenden Wandel in der Regierungsführung Sachsen-Anhalts einläuten. Der Fokus auf den Austausch von Beamten in mittleren Positionen und die Abschaffung bestimmter Behörden deutet auf eine grundlegende Neugestaltung des Verwaltungsapparats hin. Das Wahlergebnis wird entscheiden, ob diese Vorhaben vorankommen und wie sie die politische Landschaft der Region prägen könnten.

Quelle