24 May 2026, 10:25

AfD überholt CDU/CSU: Warum die Rechtsextremen jetzt bundesweit boomen

Mit der AfD umgehen

AfD überholt CDU/CSU: Warum die Rechtsextremen jetzt bundesweit boomen

Die Unterstützung für die rechtsextreme AfD steigt in ganz Deutschland rasant an. Aktuelle Umfragen zeigen, dass die Partei bundesweit die konservative CDU/CSU überholt hat, mit Zustimmungswerten von über 40 Prozent in Sachsen-Anhalt. Wirtschaftliche Not und steigende Lebenshaltungskosten treiben die Wähler in die Arme ihrer nationalistischen Politik.

Die Preise für Grundgüter klettern stark nach oben. Sprit, Heizöl und Erdgas sind aufgrund des Konflikts mit dem Iran teurer geworden. Auch Lebensmittel, Essen außerhalb der eigenen vier Wände und Reisen werden immer kostspieliger, während die Inflation die Löhne auffrisst.

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Die wirtschaftliche Abwärtsspirale verschärft die ohnehin bestehenden Belastungen, darunter die Klimakrise und der anhaltende Krieg in der Ukraine. Viele Wähler, die um ihren Wohlstand fürchten, wenden sich der AfD zu, die nationale Eigeninteressen in den Vordergrund stellt. In Bundesländern wie Sachsen und Thüringen ist eine Regierungsbildung ohne die Partei mittlerweile kaum noch vorstellbar.

Konservative Kommentatoren drängen die CDU/CSU dazu, trotz der umstrittenen Haltung der AfD zu Russland und der Ukraine mit ihr zusammenzuarbeiten. Doch die Versuche der Union, Wähler zurückzugewinnen – etwa durch längere Arbeitszeiten und den Abbau von Arbeitsschutzrechten – zeigen kaum Wirkung. Auch die Maßnahmen der Bundesregierung, darunter ein viel kritisierter Spritrabatt, konnten die öffentliche Verärgerung nicht lindern.

Der Aufstieg der AfD spiegelt die wachsende Unzufriedenheit mit wirtschaftlicher Not und politischer Untätigkeit wider. Da die Inflation die Kaufkraft aushöhlt und keine klaren Lösungen in Sicht sind, dürfte ihr Einfluss in der Landes- und Bundespolitik weiter zunehmen. Die Krise vertieft sich nicht nur für die Haushalte, sondern auch für die Demokratie selbst.

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