Arbeitslosigkeit in Wiesbaden bleibt im April stabil – doch Stellenangebote fehlen
Sofia ReisingArbeitslosigkeit in Wiesbaden bleibt im April stabil – doch Stellenangebote fehlen
Arbeitslosenzahlen im Bezirk der Arbeitsagentur Wiesbaden bleiben im April weitgehend stabil
Die Arbeitslosigkeit im Zuständigkeitsbereich der Arbeitsagentur Wiesbaden zeigte sich im April weitgehend unverändert. Der Arbeitsmarkt gab zwar Anzeichen von Stabilität, ein spürbares Wachstum blieb jedoch aus. Insgesamt waren im Laufe des Monats 18.722 Menschen in der Region als arbeitslos gemeldet.
Die Arbeitslosenquote in Wiesbaden verharrte im April bei 7,1 Prozent. Zwar stieg die Zahl nicht an, eine deutliche Besserung blieb aber ebenfalls aus. In der Stadt Wiesbaden selbst waren 13.410 Menschen ohne Arbeit, während im Rheingau-Taunus-Kreis ein leichter Rückgang zu verzeichnen war: Hier sank die Zahl der Arbeitslosen auf 5.312.
Neue Stellenangebote blieben rar Im April wurden lediglich 490 offene Stellen gemeldet – 161 weniger als im März. Die Gesamtzahl der freien Arbeitsplätze im Agenturbezirk lag bei 2.278 und damit unter dem Vorjahresniveau.
Gemischte Bewegungen bei Arbeitslosigkeit Die Entwicklung bei Zu- und Abgängen aus der Arbeitslosigkeit war durchwachsen: 3.185 Personen wurden im April aus der Arbeitslosenstatistik abgemeldet, davon fanden 1.081 einen neuen Job. Gleichzeitig meldeten sich 2.987 Menschen neu als arbeitslos, darunter 1.196, die zuvor beschäftigt waren.
Die Arbeitsagentur konzentriert sich derzeit darauf, Langzeitarbeitslosen den Wiedereinstieg in den Beruf zu erleichtern. Trotz einiger positiver Ansätze bleibt die Gesamtzahl der Stellenangebote geringer als in den Vorjahren. Der Arbeitsmarkt zeigt zwar Widerstandsfähigkeit, eine nennenswerte Ausweitung bleibt jedoch aus.






