Ben McKenzie entlarvt die dunklen Seiten der Krypto-Branche in neuem Dokumentarfilm
Tomislav PaffrathBen McKenzie entlarvt die dunklen Seiten der Krypto-Branche in neuem Dokumentarfilm
Schauspieler Ben McKenzie, bekannt geworden durch seine Rolle in The O.C., hat sich einem neuen Thema zugewandt – der Kryptowährung. Doch nicht als Befürworter, sondern als scharfer Kritiker. In seinem neuen Dokumentarfilm "Alle belügen dich wegen Geld" nimmt er die Branche und ihre Versäumnisse gnadenlos unter die Lupe. McKenzie argumentiert, dass Bitcoin und ähnliche Plattformen auf Täuschung aufgebaut sind und eine Spur von Opfern hinterlassen.
Sein Interesse an Krypto begann mit Frust über Promi-Werbung für digitale Währungen. Mit einem Abschluss in Wirtschaftswissenschaften hinterfragte er den Hype und recherchierte genauer. Der Film zeigt etwa den Kollaps von Plattformen wie Celsius, bei dem normale Anleger ihre Ersparnisse verloren.
Doch McKenzie belässt es nicht bei Kritik – er fordert Konsequenzen. Strengere Regulierung und die Verfolgung von Betrügern seien überfällig, betont er. Als Beleg für die strukturellen Schwächen der Branche führt er Interviews an, darunter eines mit dem in Ungnade gefallenen FTX-Gründer Sam Bankman-Fried.
Über die finanziellen Risiken hinaus warnt McKenzie davor, dass die Krypto-Branche gezielt die Spielsucht junger Männer ausnutze. Er weist die Behauptung zurück, dass allein Code Vertrauen und menschliche Kontrolle ersetzen könne. Stattdessen sieht er eine Industrie, die auf Lügen, Desinformation und kriminellen Machenschaften beruht.
Mit seinem Film stellt sich McKenzie gegen die einflussreichsten Fürsprecher der Krypto-Szene. Indem er ein Massenpublikum im Fernsehen erreicht, treibt er eine Abrechnung voran. Ob Regulierer handeln oder die öffentliche Meinung kippt – seine Kritik erhöht den Druck auf eine Branche, die bereits mit juristischen und finanziellen Problemen kämpft.






