15 April 2026, 10:30

Berlin plant radikale Umgestaltung der Friedrichstraße – autofrei und barrierefrei bis zum Gendarmenmarkt

Ein abgenutztes Buch mit einer detaillierten Vintage-Karte von Berlin, auf der Straßen-, Gebäude- und Sehenswurdigkeiten-Namen zu erkennen sind.

Berlin plant radikale Umgestaltung der Friedrichstraße – autofrei und barrierefrei bis zum Gendarmenmarkt

Die Zukunft der Friedrichstraße in Berlin-Mitte hat eine lebhafte Debatte ausgelöst, nachdem ein Architekturwettbewerb zur Neugestaltung der Fußgängerzone gestartet wurde. Ein führender Vorschlag sieht vor, das Gebiet in einen autofreien, fahrradfreundlichen Raum umzuwandeln, der nahtlos an den Gendarmenmarkt angebunden wird.

Das Büro CKSA hat einen kühnen Plan vorgelegt, die Friedrichstraße mit dem historischen Gendarmenmarkt zu verschmelzen. Ihre Vision umfasst ein vollständiges Verbot von Autos und Fahrrädern im gesamten Bereich, um einen einheitlichen Fußgängerraum zu schaffen. Der Vorschlag erstreckt sich auch auf die angrenzenden Querstraßen, die autofrei gestaltet und als öffentliche Plätze neu konzipiert werden sollen.

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Laut dem Plan würde die Friedrichstraße selbst einen bordsteinfreien Übergangsbereich vor den Gebäuden erhalten, der einen barrierefreien Zugang für Fußgänger ermöglicht. Die Neugestaltung sieht Natursteinpflaster, große Einzelbäume und Wasserspiele vor, um das Erscheinungsbild der Straße aufzuwerten. Kunstinstallationen und ein repräsentativer Eingangsbereich würden den Raum zusätzlich aufwerten und so hochwertigen Geschäften und Gastronomie entgegenkommen.

Auch der Gendarmenmarkt würde Veränderungen erfahren: Kleinere, befahrbare Kopfsteinpflaster in quadratischem Muster sollen den Zugang für Lieferfahrzeuge begrenzt ermöglichen, ohne den historischen Charakter des Ortes zu beeinträchtigen. Ziel ist es, die Eleganz der Friedrichstraße mit der anspruchsvollen Ästhetik des Gendarmenmarkts in Einklang zu bringen.

Wird der CKSA-Vorschlag umgesetzt, entstünde eine durchgehende Fußgängerzone von der Friedrichstraße bis zum Gendarmenmarkt. Die Neugestaltung würde öffentlichen Raum, Kunst und Grünflächen in den Vordergrund stellen, während der Fahrzeugverkehr eingeschränkt würde. Die endgültige Entscheidung wird eines der bekanntesten zentralen Gebiete Berlins prägen.

Quelle