Berlin Recycling Volleys holen zehnten Meistertitel – doch der Umbruch beginnt
Sofia ReisingBerlin Recycling Volleys holen zehnten Meistertitel – doch der Umbruch beginnt
Die Berlin Recycling Volleys haben sich zum zehnten Mal in Folge die deutsche Volleyball-Meisterschaft gesichert. Mit einem souveränen 3:0-Sieg gegen die SVG Lüneburg holten sie sich den Titel. Trotz des Erfolgs steht das Team nun vor deutlichen Veränderungen in Trainerstab und Kader.
Die Saison 2022/23 verlief für die Berliner unbeständig, doch am Ende gelang es ihnen, ihre Siegesserie fortzusetzen. Kurz nach dem Triumph gab Interimstrainer Alexandre Leal seinen Rücktritt bekannt – er begründete dies mit dringenden familiären Verpflichtungen.
Markus Steuerwald, der zuvor für das Team arbeitete, wird in der kommenden Spielzeit die Helios Volleys Giesen übernehmen. Unterdessen betonte Geschäftsführer Kaweh Niroomand, dass eine weitere ungleichmäßige Saison unbedingt vermieden werden müsse.
Auch im Kader gibt es Bewegung: Jake Hanes, Nehemiah Mote und Moritz Reichert verlassen den Verein, ebenso wie mindestens drei weitere Spieler. Doch mit Ruben Schott und Florian Krage-Brewitz bleiben zwei Leistungsträger dem Team erhalten. Erik Shoji, der bereits früher für die Volleys spielte, kehrt zur neuen Saison zurück. Zudem verstärkt Louis Kunstmann von VfB Friedrichshafen die Mannschaft und bringt frischen Schwung in die Truppe.
Mit einer Mischung aus vertrauten Gesichtern und neuen Kräften geht das Team in die nächste Spielzeit. Um ihre Vorherrschaft im deutschen Volleyball zu verteidigen, müssen die Berliner schnell zusammenwachsen. Der zehnte Titel in Folge setzt die Messlatte für das kommende Jahr hoch.






