15 April 2026, 20:31

Berliner Fotograf hilft Iraner:innen mit Kunst und Postkarten-Aktion

Eine Gruppe iranischer Frauen in schwarzer Kleidung, einige mit Brille, halten Bilder von Präsident Mahmoud Ahmadinejad während einer Demonstration in Tehran hoch.

Berliner Fotograf hilft Iraner:innen mit Kunst und Postkarten-Aktion

Ein Berliner Fotograf startet Kampagne für notleidende Iraner:innen

Der in Berlin ansässige Fotograf Lenny Rothenberg hat die Initiative "Postkarten für den Iran" ins Leben gerufen, um auf die Notlage im Iran aufmerksam zu machen und Spenden zu sammeln. Im Rahmen des Projekts bieten 21 Fotograf:innen limitierte Postkarten-Editionen zum Verkauf an – der gesamte Erlös fließt in die Unterstützung Bedürftiger.

Die Idee entstand aus Rothenbergs Wunsch, die Herausforderungen der iranischen Bevölkerung durch visuelles Storytelling sichtbar zu machen. Gemeinsam mit Kolleg:innen schuf er eine Sammlung von Postkarten mit ihren Werken. Jeder Satz kostet 22 Euro, wobei die vollständige Summe humanitären Zwecken zugutekommt.

Aktuell arbeitet Rothenberg mit der iranischen Sektion von Amnesty International zusammen, um eine geeignete Organisation für die Verteilung der Gelder zu finden. Das erste Ziel der Kampagne: mindestens 200 Sätze zu verkaufen, um schnelle Hilfe für Betroffene zu ermöglichen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Zu den Beteiligten zählt die Fotografin Chiara Baluch, die das Projekt als sinnvolle Möglichkeit sieht, Kunst für gesellschaftlichen Wandel einzusetzen. Sie ist überzeugt, dass selbst kleine Initiativen echte Wirkung entfalten und Solidarität zwischen Künstler:innen und Communities stärken können.

Die "Postkarten für den Iran"-Kampagne verbindet Fotografie mit Aktivismus für eine dringende Sache. Mit jedem verkauften Satz gehen die Mittel direkt an Organisationen, die Iraner:innen unterstützen – während das Projekt gleichzeitig Brücken zwischen Künstler:innen und den Menschen schlägt, denen geholfen werden soll.

Quelle