Berliner Fotograf hilft Iraner:innen mit Kunst und Postkarten-Aktion
Gordana GnatzBerliner Fotograf hilft Iraner:innen mit Kunst und Postkarten-Aktion
Ein Berliner Fotograf startet Kampagne für notleidende Iraner:innen
Der in Berlin ansässige Fotograf Lenny Rothenberg hat die Initiative "Postkarten für den Iran" ins Leben gerufen, um auf die Notlage im Iran aufmerksam zu machen und Spenden zu sammeln. Im Rahmen des Projekts bieten 21 Fotograf:innen limitierte Postkarten-Editionen zum Verkauf an – der gesamte Erlös fließt in die Unterstützung Bedürftiger.
Die Idee entstand aus Rothenbergs Wunsch, die Herausforderungen der iranischen Bevölkerung durch visuelles Storytelling sichtbar zu machen. Gemeinsam mit Kolleg:innen schuf er eine Sammlung von Postkarten mit ihren Werken. Jeder Satz kostet 22 Euro, wobei die vollständige Summe humanitären Zwecken zugutekommt.
Aktuell arbeitet Rothenberg mit der iranischen Sektion von Amnesty International zusammen, um eine geeignete Organisation für die Verteilung der Gelder zu finden. Das erste Ziel der Kampagne: mindestens 200 Sätze zu verkaufen, um schnelle Hilfe für Betroffene zu ermöglichen.
Zu den Beteiligten zählt die Fotografin Chiara Baluch, die das Projekt als sinnvolle Möglichkeit sieht, Kunst für gesellschaftlichen Wandel einzusetzen. Sie ist überzeugt, dass selbst kleine Initiativen echte Wirkung entfalten und Solidarität zwischen Künstler:innen und Communities stärken können.
Die "Postkarten für den Iran"-Kampagne verbindet Fotografie mit Aktivismus für eine dringende Sache. Mit jedem verkauften Satz gehen die Mittel direkt an Organisationen, die Iraner:innen unterstützen – während das Projekt gleichzeitig Brücken zwischen Künstler:innen und den Menschen schlägt, denen geholfen werden soll.






