26 March 2026, 12:33

Berlins Kult-Fischbude vor dem Aus: 32 Jahre Tradition in Gefahr

Ein abgenutztes Buch mit einer offenen Seite, die eine detaillierte historische Karte von Berlin zeigt, einschließlich Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten, begleitet von Text.

Berlins Kult-Fischbude vor dem Aus: 32 Jahre Tradition in Gefahr

Ergün's Fischbude: Berlins beliebtes türkisches Fischrestaurant droht nach 32 Jahren die Schließung

Die Ergün's Fischbude, ein seit Langem geliebtes türkisches Fischrestaurant in Berlin, steht vor dem Aus. Nach 32 Jahren hat die Deutsche Bahn entschieden, den Mietvertrag nicht zu verlängern – die Zukunft des Betriebs ist damit ungewiss. Die Besitzer haben nun eine Spendenkampagne gestartet, um das Restaurant zu retten und sein Erbe zu bewahren.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Lokal eröffnete 1992 unter den historischen S-Bahn-Bögen im Westen Berlins und entwickelte sich über die Jahrzehnte zu einer festen Größe in der Stadt. Bekannt für frischen Fisch, ist es längst eine lokale Institution. Geschäftsführerin Mine Centinbas vermutet, dass die Nichtverlängerung des Mietvertrags mit ungelösten Brandschutzbedenken zusammenhängt.

Schon im vergangenen Jahr hatte Centinbas nach Alternativen gesucht, falls ein Umzug nötig werden sollte. Nun, ohne festen Schließungstermin, kämpft das Team um Spenden für einen möglichen Standortwechsel. Die Kampagne betont, wie wichtig es ist, ein Stück Berliner Geschichte zu erhalten – und gleichzeitig kleine Unternehmen in der Stadt zu unterstützen.

Aktuell hat die Fischbude weiterhin geöffnet: von Dienstag bis Samstag zwischen 16 und 21 Uhr sowie sonntags und montags von 16 bis 22 Uhr. Die Spendenaktion soll dem Restaurant eine Überlebenschance geben – ob am bisherigen Standort oder an einem neuen. Ohne verlängerten Mietvertrag ist das Lokal nun auf öffentliche Unterstützung angewiesen, um weiterzumachen. Die Entscheidung wird zeigen, ob dieser langjährige Berliner Treffpunkt Teil der kulinarischen Szene bleiben kann.

Quelle