03 May 2026, 08:40

Berlins Schornsteinfeger zeigen Solidarität mit Rettungskräften gegen Gewalt

Feuerwehrleute in Helmen klettern an einer Leiter zu einem raucherfüllten Gebäude hinauf, mit einem Metallobjekt links und Rohren auf dem Boden darunter.

Berlins Schornsteinfeger zeigen Solidarität mit Rettungskräften gegen Gewalt

Berlins Schornsteinfeger zeigen erneut Solidarität mit Rettungskräften

Unter dem Motto „Gewalt gegen Retter? Nicht mit uns! – Schornsteinfeger sagen Danke“ haben Berlins Schornsteinfeger bei einer besonderen Veranstaltung ihre Wertschätzung für Einsatzkräfte zum Ausdruck gebracht. Die Aktion sollte nicht nur die Arbeit von Ersthelfern ehren, sondern auch mehr Respekt für ihren oft gefährlichen Beruf fördern. Hintergrund ist der besorgniserregende Anstieg von Angriffen auf Rettungskräfte in den vergangenen Jahren.

Die Veranstaltung fand am Florianstag statt, der jährlich am 4. Mai begangen wird. Dieser Tag ist dem Schutzpatron der Feuerwehrleute und Schornsteinfeger gewidmet und bot damit den idealen Rahmen für die Feierlichkeiten. Bereits zum vierten Mal organisiert, hat die Initiative bisher rund 10.000 Euro an Spenden für die Unterstützung von Rettungsdiensten eingeworben.

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In diesem Jahr nahmen neben den Schornsteinfegern auch Vertreter der Berliner Feuerwehr, der Polizei und der regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) an der Aktion teil. Austragungsort war die Lehrbäckerei des Berliner Konditoren-Innungsverbandes, wo die Teilnehmer die Bedeutung von Zusammenhalt mit den Einsatzkräften betonten. Wegners Anwesenheit unterstrich das Engagement der Stadt, der zunehmenden Gewalt gegen Helfer entschlossen entgegenzutreten.

Mittlerweile hat sich die jährliche Veranstaltung zu einem wichtigen Symbol für die Anerkennung der Herausforderungen entwickelt, vor denen Rettungskräfte stehen. Mit Spenden in Höhe von 10.000 Euro und breiter öffentlicher Unterstützung sendet die Initiative eine klare Botschaft: Gewalt gegen Einsatzkräfte wird nicht toleriert. Die Organisatoren hoffen, dass die Kampagne weiterhin Aufmerksamkeit schafft und eine Kultur des Respekts fördert.

Quelle