Braunschweig passt Windkraftpläne an – und übertrifft schon jetzt die Landesziele für 2027
Tomislav PaffrathBraunschweig passt Windkraftpläne an – und übertrifft schon jetzt die Landesziele für 2027
Die Region Braunschweig passt ihre Pläne für Windenergie an, um die rechtlichen Vorgaben des Landes Niedersachsen zu erfüllen. Eine neue Phase der Raumplanung zur Ausweitung der Windkraft an Land ist nun eingeleitet worden. Der überarbeitete Entwurf berücksichtigt öffentliche Rückmeldungen und zielt darauf ab, die verbindlichen Landesvorgaben einzuhalten.
Niedersachsen hat strenge gesetzliche Ziele für den Ausbau der Windenergie an Land vorgegeben. Bis 2027 muss die Region Braunschweig 2,46 Prozent ihrer Fläche – etwa 12.500 Hektar – für Windkraft ausweisen. Die aktuellen Vorranggebiete decken bereits 2,9 Prozent der Region ab und übertreffen damit das ursprüngliche Ziel.
Der Regionalverband Braunschweig hat seinen Entwurf nach einer öffentlichen Anhörung aktualisiert. Von den ursprünglichen Vorschlägen wurden 56 Zonen überarbeitet, 8 gestrichen und ein neuer Standort hinzugefügt. Ein großes Gebiet zwischen Seershausen, Hillerse und Edemissen entfiel, während südlich von Kirchberg bei Seesen ein neuer Standort aufgenommen wurde.
Eine kommunale Öffnungsklausel ermöglicht es den Gemeinden, zusätzliche Flächen bereitzustellen. Dies soll der Region helfen, ihr Ziel für 2032 effizienter zu erreichen. Der überarbeitete Plan enthält nun Anpassungen, um besser mit den Landesvorgaben übereinzustimmen. Da die Vorranggebiete das Ziel für 2027 bereits übertreffen, sind weitere Anstrengungen nötig, um die langfristige Einhaltung zu sichern. Die Region muss ihren Ansatz weiterhin verfeinern, um die künftigen Windenergieziele zu erreichen.






