20 April 2026, 08:31

Cyberangriffe in Deutschland steigen um 7,9 % – wie Unternehmen sich wehren

Ein kreisförmiges Wortwolken-Diagramm mit den Wörtern "Information Security" in verschiedenen Sprachen, angeordnet von größtmöglich in der Mitte bis klein nach außen, in Blauschattierungen.

Cyberangriffe in Deutschland steigen um 7,9 % – wie Unternehmen sich wehren

Cyberangriffe in Deutschland stiegen 2020 um 7,9 % – 108.474 Vorfälle registriert

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Die Umstellung auf Homeoffice während der Pandemie hat Kriminellen neue Angriffsmöglichkeiten eröffnet: Mittlerweile beginnen 70 % der Attacken im Netz. Unternehmen reagieren mit strengeren Sicherheitsvorkehrungen, um sensible Daten und Geschäftsprozesse zu schützen.

Wie bedrohlich die Lage ist, zeigte der Angriff auf die Supermarktkette Tegut. Hacker legten das automatisierte Lagerverwaltungssystem und die E-Mail-Server lahm. Die Mitarbeiter mussten fehlende Ware telefonisch melden – in einigen Filialen blieben die Regale leer. Erst nach der vollständigen Wiederherstellung der digitalen Dienste normalisierte sich der Betrieb.

Phishing und Schadsoftware als Einfallstor Viele Angriffe starten über manipulierte Websites oder E-Mails mit versteckter Malware. Experten raten zu Vollverschlüsselung der Festplatten und Mehr-Faktor-Authentifizierung auf allen Arbeitsgeräten. Unternehmen wie Microsoft und Rohde & Schwarz Cybersecurity haben fortschrittliche Lösungen entwickelt, um Nutzerdaten zu schützen. Ein Beispiel ist Browser in the Box, der die Browser-Aktivität in einer virtuellen Umgebung isoliert und Cyberkriminelle so komplett blockiert.

Höchstschutz für vertrauliche Kommunikation Für besonders sensible Daten bietet Rohde & Schwarz den Trusted VPN Client an – eine softwarebasierte VPN-Lösung, die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifiziert ist. Das System erfüllt strenge Regierungsstandards für klassifizierte Informationen und ermöglicht Organisationen mit geheimen Daten sicheren Fernzugriff.

Fazit: Mehr Angriffe, strengere Abwehr Die zunehmende Bedrohung durch Cyberkriminalität zwingt Unternehmen, ihre Sicherheitsstandards zu erhöhen. Der Vorfall bei Tegut unterstreicht die Notwendigkeit robuster Abwehrmechanismen, während neue Tools wie verschlüsselte Browser und zertifizierte VPNs zusätzlichen Schutz bieten. Angesichts der anhaltenden Homeoffice-Praxis sollen diese Maßnahmen Schwachstellen minimieren und kritische Systeme absichern.

Quelle