03 April 2026, 02:30

Defekter Türverschluss sperrt Kölner Turnverein seit Wochen aus Sporthalle aus

Ein Türschild mit der Aufschrift "Schützen Sie sich und Ihre Schiffskameraden" mit Laufbändern und Deckenleuchten im Hintergrund, mit einem leicht unscharfen, bewegungshaften Effekt.

Defekter Türverschluss sperrt Kölner Turnverein seit Wochen aus Sporthalle aus

Defekter Türverschluss: Kölner Turnverein seit über drei Wochen von Trainingsstätte ausgesperrt

Etwa 300 Mitglieder des Turnvereins Köln-Poll 1904 haben seit über drei Wochen keinen Zugang zu ihrer Trainingsstätte – Schuld ist ein kaputter Panikverschluss an einer Notausgangstür der GGS-Sporthalle Poller Hauptstraße in Köln.

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Das Problem begann, als die Panikschlossvorrichtung der Notausgangstür versagte und eine normale Nutzung unmöglich machte. Die Stadt Köln reagierte mit einer provisorischen Lösung: Ein temporärer Verschluss wurde eingebaut, der das Öffnen und Schließen der Tür ermöglichte. Doch der Vorstand des Vereins, angeführt von der Vorsitzenden Ute Ahn, lehnte dies als unzureichend ab – mit Verweis auf mögliche Verzögerungen bei einer Evakuierung im Notfall.

Eine Überprüfung ergab, dass das Schloss nicht repariert werden kann und komplett ausgetauscht werden muss. Ein neues Gerät wurde bestellt, doch Lieferverzögerungen aufgrund von Engpässen in der Versorgungskette verlängerten die Sperrung. Mittlerweile wird das Ersatzteil in dieser Woche erwartet; die Montage soll umgehend erfolgen.

Die Sporthalle dient dem Verein seit Jahrzehnten als Trainingszentrum und wird auch von anderen lokalen Sportgruppen und Gemeinschaftsorganisationen genutzt. Die Lösung, die Tür während der Trainingszeiten einfach offen zu lassen, lehnte Ahn mit Verweis auf Sicherheits- und Diebstahlrisiken ab.

Seit über drei Wochen muss der Turnverein nun bereits auf sein Training verzichten. Sobald der neue Panikverschluss eingebaut ist, sollte der normale Zugang wieder möglich sein. Anschließend wollen Stadt und Verein prüfen, ob weitere Maßnahmen nötig sind, um ähnliche Vorfälle künftig zu vermeiden.

Quelle