13 June 2026, 18:22

Dehoga-Chefin warnt vor Jobverlusten durch geplante Sozialreformen in der Gastronomie

Dehoga warnt vor Arbeitsplatzverlusten durch Warkens Pläne

Dehoga-Chefin warnt vor Jobverlusten durch geplante Sozialreformen in der Gastronomie

Jana Schimke, Geschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), hat vor den steigenden Kosten für die Gastronomie- und Hotelleriebranche gewarnt. Sie betont, dass geplante Reformen Arbeitsplätze gefährden und das Verhältnis zu den Gewerkschaften belasten könnten.

Schimke kritisierte Vorhaben, die Arbeitgeberanteile zur Krankenversicherung zu erhöhen und einen zusätzlichen Zuschlag für Minijobber einzuführen. Laut den Plänen würde die Sozialabgabenlast für Minijobs im Gesundheits- und Pflegebereich von 13 auf 21 Prozent steigen.

Gewerkschaftliche Bedenken, ein neues Arbeitszeitgesetz könnte zu 13-Stunden-Arbeitstagen führen, wies sie zurück. Solche Ängste seien ihrer Meinung nach unbegründet.

In ihren Forderungen verlangte Schimke einen Abbau von Bürokratie, Steuern und Abgaben, um die Belastung für Unternehmen zu verringern. Sie unterstrich, dass Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter schlecht behandelten, diese schnell verlieren würden – ein Hinweis auf den angespannten Arbeitsmarkt in der Branche.

Die Politikerin forderte die Verantwortlichen auf, enger mit der Wirtschaft zusammenzuarbeiten und mutige Reformen voranzutreiben. Ihr Hauptanliegen bleibt die Senkung der Lohnkosten, um Jobs zu sichern.

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Der Dehoga warnt, dass die Reformpläne von Gesundheitsministerin Nina Warken die Beschäftigung im Sektor bedrohen. Schimkes Vorschläge zielen darauf ab, die finanziellen Belastungen zu verringern und die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Ihre Position spiegelt die weitverbreitete Sorge der Branche über steigende Kosten und regulatorischen Druck wider.

Quelle