26 March 2026, 00:32

Deutsch-israelischer Jugendaustausch stärkt Brücken zwischen Kulturen im Landkreis Offenbach

Eine große Wand zeigt mehrere Bilder, einen gelben Stuhl, israelische Regierungsflaggen auf Stangen, eine Tafel mit dem Text "Bring Them Home Now", einen wandmontierten Bildschirm, Deckenleuchten und andere Gegenstände.

Deutsch-israelischer Jugendaustausch stärkt Brücken zwischen Kulturen im Landkreis Offenbach

Deutsch-israelischer Jugendaustausch im Landkreis Offenbach

Kürzlich fand im Landkreis Offenbach ein deutsch-israelischer Jugendaustausch statt, an dem 20 junge Menschen zwischen 15 und 22 Jahren teilnahmen. Das eine Woche dauernde Programm hatte zum Ziel, durch gemeinsame Erlebnisse Freundschaften und gegenseitigen Respekt zu fördern. Lokale Vertreter und Organisatoren betonten die Bedeutung des direkten Dialogs zwischen den beiden Kulturen.

Veranstaltet wurde der Austausch von Pfadfindern der Freien Evangelischen Gemeinde (FeG) in Rödermark sowie christlichen Pfadfindergruppen aus Dreieich und Langen. Elf deutsche Gastgeber und neun israelische Gäste nahmen an einem abwechslungsreichen Programm teil, das unter anderem eine Kanutour auf der Lahn und eine Führung durch die Frankfurter Innenstadt umfasste. Zudem besuchten sie das Jüdische Museum und genossen ein gemeinsames Grillen mit Singen auf dem Gelände der FeG in Ober-Roden.

Carsten Müller, Kreistagsabgeordneter, und Thomas Mörsorf, Leiter des Amts für Kultur, Heimatpflege und Europa, trafen die israelischen Gäste, um sich über das Projekt zu informieren. Der Landkreis Offenbach unterstützte die Initiative von Anfang an mit Planungshilfe und finanziellen Mitteln.

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Antje Grimberg, Mitarbeiterin im Bereich "Jugendförderung und Frühe Hilfen", hob den Wert persönlicher Begegnungen hervor. Gemeinsame Erlebnisse trügen dazu bei, Vorurteile abzubauen und nachhaltige interkulturelle Verbindungen zu schaffen, so Grimberg.

Im Mittelpunkt des Austauschs stand es, junge Menschen durch Dialog und gemeinsame Aktivitäten einander näherzubringen. Sowohl Organisatoren als auch Teilnehmer sahen darin einen Schritt zu mehr Verständnis und Respekt. Das Projekt wurde von der Kommunalpolitik gefördert und unterstreicht damit die Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements.

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