26 March 2026, 16:34

Deutsche Hochschulen melden Rekordausgaben von 44,6 Milliarden Euro im Jahr 2024

Blauer Hintergrund mit weißem Text und Logo, das besagt: "19 Millionen Amerikaner werden schätzungsweise 400 Dollar jährlich an Arzneikosten sparen."

Deutsche Hochschulen melden Rekordausgaben von 44,6 Milliarden Euro im Jahr 2024

Deutsche Hochschulen verzeichneten im vergangenen Jahr sowohl bei den Einnahmen als auch bei den Ausgaben einen Anstieg. Die Gesamteinnahmen erreichten 2024 einen Rekordwert von 43,5 Milliarden Euro.

Den größten Posten bei den Ausgaben bildeten die Personalkosten, die sich auf 44,6 Milliarden Euro beliefen. Dieser Betrag machte 56 Prozent der gesamten Hochschulausgaben aus und stieg im Vergleich zu 2023 um 6 Prozent. Auch die Betriebskosten kletterten deutlich und erreichten nach einem Plus von 6 Prozent 27,8 Milliarden Euro.

Die medizinischen Fakultäten gaben 39,2 Milliarden Euro aus – ein Anstieg um 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die nicht-medizinischen Fachbereiche folgten mit Ausgaben in Höhe von 28,5 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von 4 Prozent entspricht. Die Investitionsausgaben stiegen hingegen nur moderat um 0,7 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro.

An Fachhochschulen wuchsen die Budgets um 2,8 Prozent, sodass sich ihre Gesamtausgaben für das Jahr auf 10,3 Milliarden Euro beliefen.

Die aktuellen Zahlen belegen ein stetiges finanzielles Wachstum im deutschen Hochschulwesen. Sowohl die Einnahmen als auch die Ausgaben stiegen um 5 Prozent, wobei die Personal- und Betriebskosten die größten Zuwächse verzeichneten. Die medizinischen Fakultäten wiesen mit 7 Prozent das höchste Ausgabenplus auf, während die Investitionen nahezu stagnierten.

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