DGB ruft Wiesbadener zum 1.-Mai-Protest für sichere Arbeitsplätze auf
Tomislav PaffrathDGB ruft Wiesbadener zum 1.-Mai-Protest für sichere Arbeitsplätze auf
DGB ruft zu Kundgebung am 1. Mai 2026 in Wiesbaden auf
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat für den 1. Mai 2026 zu einer Großkundgebung auf dem Wiesbadener Kranzplatz aufgerufen. Unter dem Motto "Arbeitsplätze zuerst – alles andere kommt danach" fordert die Veranstaltung mehr Jobgarantien und eine stärkere Verantwortung der Arbeitgeber. Die Organisatoren versprechen Redebeiträge, Livemusik und ein familienfreundliches Programm, um auf die Anliegen der Beschäftigten aufmerksam zu machen.
Die Kundgebung beginnt um 11:00 Uhr mit einer klaren Botschaft: Arbeitgeber müssen investieren, Arbeitsplätze sichern und Verantwortung übernehmen. Sascha Schmidt, Vorsitzender des DGB Wiesbaden-Rheingau-Taunus, hat Unternehmen aufgefordert, die Interessen der Beschäftigten über Profite zu stellen. Das Motto "Unsere Jobs zuerst, eure Gewinne danach" spiegelt die wachsende Verärgerung über die zunehmende wirtschaftliche Unsicherheit wider.
Zu den Redner:innen zählen Marion Hackenthal, Bernd Meffert und Manon Tuckfeld, die sich zu Arbeitsrechten und fairen Löhnen äußern werden. Zwischen den Reden tritt die Rolling-Stones-Coverband Fingerprint File live auf. Besucher:innen können sich zudem an Informationsständen schlaumachen, an Familienaktivitäten teilnehmen oder sich an den Essensständen rund um den Kranzplatz stärken.
Der DGB kritisiert die laufenden Debatten um Bundesreformen und warnt davor, den Sozialstaat als Verhandlungsmasse zu instrumentalisieren. Die Organisatoren betonen, dass die Kundgebung nicht nur ein Protest sei, sondern ein Zeichen der Solidarität gegen die Akzeptanz prekärer Beschäftigung als Normalzustand.
Die Maikundgebung bringt Beschäftigte, Familien und Aktivist:innen zusammen, um bessere Arbeitsplatzgarantien zu fordern. Mit Reden, Musik und Gemeinschaftsaktionen soll ein starkes Signal an Arbeitgeber und Politiker:innen gesendet werden. Der DGB stellt klar: Wirtschaftliche Sicherheit darf nicht verhandelbar sein.






