EVO übernimmt Stromnetz für vier Rodgauer Stadtteile bis 2044
Die Stromkonzession für vier Rodgauer Stadtteile wurde an die Energieversorgung Offenbach AG (EVO) vergeben. Der 20-jährige Vertrag umfasst Dudenhofen, Jügesheim, Weiskirchen und Hainhausen, nicht jedoch Nieder-Roden. Lokale Vertreter und EVO-Führungskräfte unterzeichneten die Vereinbarung diese Woche bei einer offiziellen Feier.
Die Unterzeichnung erfolgte durch Bürgermeister Max Breitenbach, Stadtrat Wolfram Neumann, EVO-Vorstandsvorsitzenden Dr. Christoph Meier und EVO-Technikvorstand Günther Weiß. Breitenbach bezeichnete den Vertrag als Beginn eines neuen Kapitels in der Partnerschaft zwischen der Stadt und EVO. Meier dankte der Kommune für das entgegengebrachte Vertrauen und versprach den Bürgern ein zuverlässiges Stromnetz.
Der Strombedarf in der Region steigt rasant. In den vergangenen 15 Jahren sind in Offenbach und dem umliegenden Kreis etwa 45.000 neue Einwohner hinzugekommen. Zudem treiben Digitalisierung, der Ausbau von Wärmepumpen, Elektrofahrzeugen und die Energiewende die Nachfrage in die Höhe. Um diese Herausforderungen zu meistern, investiert EVO rund 150 Millionen Euro in die Modernisierung des Hochspannungsnetzes.
Nieder-Roden war nicht Teil der Ausschreibung und bleibt bei seinem bisherigen Konzessionär. Die übrigen Vertragsgebiete werden nun für die nächsten zwei Jahrzehnte von EVO beliefert.
Die Vereinbarung sichert EVO die Stromversorgung zentraler Rodgauer Stadtteile bis 2044. Bereits jetzt laufen umfangreiche Netzausbauprojekte, um den wachsenden Bedarf durch Bevölkerungszuwachs und erneuerbare Energien zu decken. Ziel ist es, eine stabile Stromversorgung zu gewährleisten, während sich die Energielandschaft der Region weiterentwickelt.






