17 June 2026, 17:32

EZB senkt CO₂-Fußabdruck und setzt auf grüne Anleihen bis 2026

ECB: Portfolio-Emissionen sinken weiter, während Eurosystem Klimaziele verfolgt

EZB senkt CO₂-Fußabdruck und setzt auf grüne Anleihen bis 2026

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren vierten Bericht zu klimabezogenen Finanzoffenlegungen veröffentlicht. Die Unterlagen zeigen den CO₂-Fußabdruck und die Klimarisiken in zentralen Portfolios auf, darunter Vermögenswerte der Geldpolitik und Devisenreserven. Erstmals flossen inflationsbereinigte Emissionsdaten in die Auswertung ein, um den tatsächlichen Fortschritt bei der Dekarbonisierung abzubilden.

2025 verzeichneten die nicht-geldpolitischen Portfolios der EZB weitere Fortschritte bei der ökologischen Ausrichtung von Investitionen. Der Anteil grüner Anleihen im Eigenmittelportfolio stieg bis Jahresende auf 33 Prozent. Für 2026 peilt die Bank nun eine Quote von 35 Prozent an.

Die absoluten CO₂-Emissionen aus den geldpolitischen Portfolios des Eurosystems sowie den Devisenreserven der EZB gingen weiter zurück. Dies lag unter anderem an einer Verringerung des Portfoliovolumens um 13 Prozent, da auslaufende Anlagen nicht ersetzt wurden. Das Eurosystem bleibt zudem auf Kurs, um seine Zwischenziele zur Senkung der CO₂-Intensität bei Unternehmensanleihen zu erreichen.

Die EZB weitete ihren Fokus über das Klima hinaus aus und bewertete die Exposition gegenüber Sektoren mit erheblichen Auswirkungen auf die Natur. Zudem verpflichtete sie sich, naturbezogene Daten und Berichterstattung zu verbessern. Künftig sollen diese Offenlegungen weiter ausgebaut werden.

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Die aktuellen Berichte zeigen eine stetige Reduzierung der Emissionen und einen wachsenden Anteil nachhaltiger Investitionen. Mit der erweiterten Berichterstattung zu naturbezogenen Risiken unterstreicht die EZB ihre Transparenzbemühungen. Die Bank wird ihre Methoden zur Erfassung und Offenlegung ökologischer Auswirkungen weiterhin verfeinern.

Quelle