Fahrpreise im RMV steigen 2025 um 4 Prozent – wer zahlt mehr?
Fahrpreise im Rhein-Main-Gebiet steigen ab 2025 um durchschnittlich 4 Prozent
Ab dem 1. Januar 2025 werden die Ticketpreise im Öffentlichen Nahverkehr der Rhein-Main-Region im Schnitt um 4 Prozent angehoben. Die Erhöhung geht auf einen Beschluss des Aufsichtsrats des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) zurück, mit dem die stark gestiegenen Energie- und Personalkosten ausgeglichen werden sollen. Betroffen sind Einzeltickets, Monatskarten sowie Fernstreckenfahrten.
Ein Einzelticket für Erwachsene in Frankfurt kostet künftig 3,80 Euro statt bisher 3,65 Euro. Wer von Frankfurt nach Wiesbaden fährt, zahlt nun 11,00 Euro anstelle von 10,55 Euro. Die Anpassung gilt für alle RMV-Ticketarten, einschließlich Monats- und Jahreskarten.
Die Energiekosten sind seit 2022 um etwa 50 Prozent gestiegen und belasten die Haushalte der Verkehrsbetriebe stark. Mit der Preiserhöhung soll das aktuelle Angebot trotz der höheren Ausgaben aufrechterhalten werden. Das Deutschland-Ticket bleibt jedoch unverändert bei 49 Euro pro Monat.
Der RMV hat keine Details bekannt gegeben, wie sich die Energiepreisentwicklung im Vergleich zu anderen großen deutschen Verkehrsverbünden darstellt. Dennoch spiegelt die Entscheidung die allgemeine finanzielle Belastung wider, unter der die Branche derzeit steht.
Die Tariferhöhung tritt am Neujahrstag in Kraft. Pendler und Gelegenheitsfahrer müssen künftig etwas tiefer in die Tasche greifen – das Deutschland-Ticket bleibt jedoch von den Änderungen ausgenommen. Der RMV betont, dass die Anpassung notwendig sei, um den Betrieb angesichts der finanziellen Herausforderungen stabil zu halten.






