Frankfurt stiftet neuen Demokratiepreis mit 50.000 Euro für europäische Werte
Tomislav PaffrathFrankfurt stiftet neuen Demokratiepreis mit 50.000 Euro für europäische Werte
Neuer Demokratie- und Menschenrechtspreis startet in Frankfurt am Main
In Frankfurt am Main wird ein neuer Preis ins Leben gerufen, der Demokratie und Menschenrechte ehrt: der Europäische Paulskirchenpreis für Demokratie. Damit werden Persönlichkeiten, Organisationen und Institutionen ausgezeichnet, die sich für Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und ein vereintes Europa einsetzen. Die erste Verleihung ist für Mai 2026 geplant, das Preisgeld beträgt 50.000 Euro.
Der Name des Preises geht auf die historische Paulskirche in Frankfurt zurück, in der 1848/1849 die erste demokratisch gewählte deutsche Nationalversammlung tagte. Ihre Mitglieder kämpften für Freiheit, Gleichheit und Menschenrechte und legten damit den Grundstein für die demokratische Entwicklung des Landes.
Die Bewerbungsphase für den Preis beginnt am 1. September und endet am 30. November. Vorschläge können online auf Deutsch, Englisch oder Französisch eingereicht werden. Berücksichtigt werden Kandidaten, die sich in herausragender Weise für Demokratie, Freiheit oder Rechtsstaatlichkeit engagiert haben.
Eine 12-köpfige Jury wird die Preisträger auswählen. Nach der ersten Verleihung 2026 soll der Preis alle zwei Jahre vergeben werden.
Der Europäische Paulskirchenpreis für Demokratie würdigt mutige Beiträge zu europäischen Werten. Das Preisgeld von 50.000 Euro soll künftige Initiativen zum Schutz von Freiheit und Rechtsstaatlichkeit unterstützen. Der erste Preisträger wird im Frühjahr 2026 in Frankfurt bekannt gegeben.






