Frankfurts Straßenbahnlinie 17 könnte bald bis Langen fahren – doch die Entscheidung steht noch aus
Tomislav PaffrathFrankfurts Straßenbahnlinie 17 könnte bald bis Langen fahren – doch die Entscheidung steht noch aus
Frankfurt treibt die Pläne für die Verlängerung der Straßenbahnlinie 17 nach Langen voran. Erste Untersuchungen deuten darauf hin, dass das Projekt Anspruch auf erhebliche Bundesfördermittel haben könnte. Nun steht die Stadt vor der entscheidenden Frage, ob sie eine detaillierte Machbarkeitsstudie in Auftrag geben soll.
Die vorläufigen Erhebungen zur Straßenbahnverlängerung zeigen vielversprechende Ergebnisse. Die Verantwortlichen streben ein Nutzen-Kosten-Verhältnis von mindestens 1,0 an – eine Voraussetzung, um bis zu 90 Prozent der Kosten durch Bundesmittel decken zu können.
In der nächsten Phase der Studie liegt der Fokus auf der direktesten Verbindung zwischen der Asklepios-Klinik und dem Bahnhof Langen. Externe Berater sowie die Verkehrsgesellschaft TraffiQ favorisieren die Variante L 5, die entlang des Nordrings führen würde. Allerdings sind die genauen Details der Trassenführung noch unklar.
Der Magistrat der Stadt hat empfohlen, die Studie voranzutreiben, um belastbare Daten zu sammeln, bevor die formelle Planung beginnt. Diese nächste Phase wird voraussichtlich rund 90.000 Euro kosten und soll bis Mitte 2024 abgeschlossen sein. Beide Partner des Kooperationsvertrags behalten sich vor, nach der Analysephase zurückzutreten.
Der Ausschuss für Umwelt, Bau und Verkehr wird am 6. September über die Zukunft der Studie beraten. Die endgültige Entscheidung trifft die Stadtverordnetenversammlung am 28. September.
Falls die Machbarkeitsstudie genehmigt wird, liefert sie entscheidende Informationen zu Kosten, Streckenführung und Förderfähigkeit. Die weiteren Schritte der Stadt hängen von der Abstimmung im Rat Ende dieses Monats ab. Eine erfolgreiche Studie könnte den Weg für Bundesförderung und die konkrete Planung ebnen.






