Fusion rettet zwei Freiwillige Feuerwehren in Niedersachsen vor der Schließung
Alan JunkFusion rettet zwei Freiwillige Feuerwehren in Niedersachsen vor der Schließung
Zwei Freiwillige Feuerwehren in Niedersachsen werden bis 2027 unter einem neuen Namen zusammengelegt. Der Rat der Samtgemeinde Grasleben hat die Fusion der Wehren aus Rennau und Rottorf zur Freiwilligen Feuerwehr Hasenwinkel beschlossen. Die Entscheidung fällt vor dem Hintergrund von Personalmangel, der den Fortbestand beider Standorte gefährdet hatte.
Die Zusammenlegung wurde nach einer Abstimmung der lokalen Vertreter finalisiert. Sowohl in Rennau als auch in Rottorf war es zuvor nicht gelungen, die gesetzlich vorgeschriebene Mindestpersonalstärke zu erreichen – ein Umstand, der die Schließung der Standorte drohen ließ. Um dies zu verhindern, einigte sich der Rat darauf, die Ressourcen zu bündeln, während beide Feuerwehrhäuser weiterhin in Betrieb bleiben.
Im Rahmen des Übergangs bleibt Nikolas Müller stellvertretender Wehrführer der neuen Einheit in Hasenwinkel; zuvor hatte er dieselbe Position in Rottorf inne. Gleichzeitig wurde Christin Bilz zur stellvertretenden Wehrführerin der Feuerwehr Ahmstorf ernannt. Sie soll das Amt der Wehrführerin zum Jahresende von Christian Fohlert übernehmen. Ihre Berufung begrüßte Bürgermeister Gero Janze und würdigte dabei ihr langjähriges Engagement für den Dienst.
Darüber hinaus billigte der Rat Änderungen bei der Ausstattung: Das TSF-W-Löschfahrzeug aus Rennau wird verkauft und durch ein kostengünstigeres Mannschaftstransportfahrzeug ersetzt. Bürgermeister Janze zeigte sich zufrieden mit der getroffenen Vereinbarung und betonte, dass die Fusion die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr in der Region stärkt.
Die neu gegründete Freiwillige Feuerwehr Hasenwinkel soll ihren Betrieb am 1. Januar 2027 aufnehmen. Beide bestehenden Standorte bleiben erhalten, um die flächendeckende Versorgung der Region weiterhin zu gewährleisten. Mit der Umstrukturierung sollen die Personalprobleme gelöst und gleichzeitig die wichtigen Feuerwehrdienste aufrechterhalten werden.






