GIZ-Finanzskandal: Betrugsverdacht im Jemen erschüttert Entwicklungsagentur
Tomislav PaffrathGIZ-Finanzskandal: Betrugsverdacht im Jemen erschüttert Entwicklungsagentur
Die staatliche deutsche Entwicklungsagentur GIZ steckt in einem schweren Finanzskandal. Verdacht auf Betrug durch Mitarbeiter im Jemen hat zu internen Ermittlungen geführt. Die Behörde hat inzwischen Fehlverhalten bestätigt und Konsequenzen gegen die Beteiligten eingeleitet.
Der Fall flog auf, nachdem Unregelmäßigkeiten in den GIZ-Aktivitäten im Jemen entdeckt worden waren. Eine interne Prüfung deutete auf betrügerische Machenschaften mehrerer Mitarbeiter hin. Gegen die beschuldigten Angestellten wurden inzwischen disziplinarische Verfahren eingeleitet.
Ersten Schätzungen zufolge könnte der finanzielle Schaden in die Zehnmillionenhöhe gehen. Die GIZ hat noch keine genaue Summe genannt, doch das Ausmaß der Verluste sorgt bereits für Besorgnis. Nun wird untersucht, wie der Betrug so lange unentdeckt bleiben konnte und über welchen Zeitraum er stattfand.
Gegen die in den Skandal verwickelten Mitarbeiter wurden bereits disziplinarische Maßnahmen ergriffen. Die GIZ bewertet weiterhin das volle Ausmaß des finanziellen Schadens. Weitere Schritte könnten folgen, sobald die Ermittlungen voranschreiten.






