09 May 2026, 08:28

Großübung im Rheingau-Taunus-Kreis simuliert schweren Gefahrgutunfall mit 350 Einsatzkräften

Feuerwehrleute in Schutzausrüstung arbeiten daran, ein Tunnelbrand zu löschen, bei dem Rauch aus der Tiefe aufsteigt.

Großübung im Rheingau-Taunus-Kreis simuliert schweren Gefahrgutunfall mit 350 Einsatzkräften

Großübung im Rheingau-Taunus-Kreis: Simulation eines schweren Verkehrsunfalls mit Gefahrgut

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Am Donnerstagmorgen findet im Rheingau-Taunus-Kreis eine großangelegte Notfallübung statt. Das Szenario sieht einen schweren Verkehrsunfall mit Austritt gefährlicher Stoffe vor. Rund 350 Einsatzkräfte und Beteiligte werden an der Übung teilnehmen. Die Behörden betonen, dass für die Bevölkerung keine Gefahr besteht.

Die Übung beginnt um 9:00 Uhr und dauert voraussichtlich bis etwa 12:30 Uhr in der Nähe des Gewerbegebiets „Ober der Hardt“ in Bad Schwalbach. Simuliert werden mehrere Verletzte sowie der Einsatz von farbigem Rauch, um einen realistischen Unfallhergang darzustellen. Im Mittelpunkt steht die Erprobung der Katastrophenbewältigung und die Abstimmung zwischen den verschiedenen Einsatzkräften.

Anwohner müssen mit vermehrtem Einsatzverkehr rechnen, insbesondere auf den Verbindungen zwischen dem Gewerbegebiet, der ehemaligen Taunus-Kaserne in Heidenrod-Kemel und den Kreisverwaltungsgebäuden. Obwohl die öffentlichen Straßen nicht gesperrt werden, rät die Verwaltung, während der Übung die Umfahrung des Gewerbegebiets über die „Alte Bäderstraße“ zu meiden.

Die Kreisverwaltung versichert, dass von der Übung keine Gefährdung für die Bevölkerung ausgeht. Ziel ist es, die Abläufe bei einem großflächigen Gefahrguteinsatz zu überprüfen. Gegen frühen Nachmittag endet die Übung, anschließend wird die Leistung der Beteiligten ausgewertet. Ab etwa 12:30 Uhr normalisiert sich voraussichtlich der Verkehr wieder. Die Ergebnisse sollen in die Verbesserung künftiger Einsatzpläne einfließen.

Quelle