25 April 2026, 22:32

Heidenheims 2:0 gegen St. Pauli wird zum Symbol im Kampf gegen Leukämie

Zwei Fußballspieler umarmen sich nach einem Tor, während eine jubelnde Menge applaudiert.

Heidenheims 2:0 gegen St. Pauli wird zum Symbol im Kampf gegen Leukämie

Heidenheim sichert wichtigen 2:0-Sieg gegen den FC St. Pauli – und setzt ein Zeichen im Kampf gegen Blutkrebs

Letzten Wochenende feierte der 1. FC Heidenheim einen entscheidenden 2:0-Erfolg gegen den FC St. Pauli in der Bundesliga. Der Sieg, befeuert durch das emotionale Tor von Eren Dinkçi, hievte den Verein vorerst vom Tabellenende. Doch hinter den Kulissen wurde die Partie zu einem Symbol für etwas Größeres: die Unterstützung von Menschen, die gegen Blutkrebs kämpfen.

Dinkçis Treffer hatte eine besondere Bedeutung. Nach dem Tor widmete er es seiner Freundin Cinja, die an Leukämie erkrankt ist. Der 24-Jährige erklärte später, er hoffe, dieser Moment schenke ihr in ihrer schwierigen Therapiephase Freude und Kraft.

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Das Paar nutzt seine öffentliche Reichweite nicht für persönliche Hilfsappelle, sondern um Aufmerksamkeit für die Krankheit zu schaffen. Ihr Engagement gilt vor allem anderen Betroffenen von Blutkrebs und verwandten Erkrankungen. Damit passen sie perfekt zur Partnerschaft Heidenheims mit der DKMS, einer Organisation, die sich gegen Blutkrebs einsetzt.

Rund um das jüngste Auswärtsspiel der Mannschaft in Freiburg ließen sich 688 Menschen als potenzielle Stammzellspender registrieren – ein Erfolg, der auch Cinja zugutekommen könnte, falls sie im Verlauf ihrer Behandlung eine Stammzelltransplantation benötigt. Trainer Frank Schmidt lobte Dinkçi nicht nur für seine Leistung auf dem Platz, sondern auch dafür, dass er seine Stimme nutzt, um auf die Thematik aufmerksam zu machen.

Der Sieg gegen St. Pauli war für Heidenheims Klassenerhalt überlebenswichtig. Trotz des Sprungs auf Platz 18 – die Mannschaft bleibt Tabellenletzter – halten die drei Punkte den Verein vorerst im Abstiegskampf. Doch Dinkçis Tor und die damit verbundene Kampagne haben vor allem eines erreicht: Sie rücken die Unterstützung für Blutkrebspatienten in den Fokus. Die 688 Neuregistrierungen als Stammzellspender sind ein greifbares Ergebnis dieses Engagements. Unterdessen geht für Heidenheim der Kampf um den Bundesliga-Verbleib weiter – das nächste Spiel steht bereits bevor.

Quelle