Hertha BSC verliert zehnte Saisonpartie – Trainer Leitl wütend nach 0:1 gegen Magdeburg
Sofia ReisingHertha BSC verliert zehnte Saisonpartie – Trainer Leitl wütend nach 0:1 gegen Magdeburg
Hertha BSC kassiert zehnte Saisonniederlage nach 0:1 gegen den 1. FC Magdeburg
Nach der 0:1-Heimniederlage gegen den 1. FC Magdeburg hat Hertha BSC die zehnte Pleite der Saison einstecken müssen. Trainer Stefan Leitl zeigte sich nach dem Spiel vor ausverkauftem Haus in der Avnet-Arena außer sich über die Leistung seiner Mannschaft. Das einzige Tor des Abends erzielte Laurin Ulrich in der 62. Minute und besiegelte damit den Sieg der Magdeburger.
Die Berliner mussten auf wichtige Akteure verzichten: Die gesperrten Kennet Eichhorn und Paul Seguin fehlten ebenso wie der erkrankte Stürmer Dawid Kownacki. Trotz der personellen Engpässe füllten 28.123 Fans das Stadion – doch die Mannschaft vermochte es nicht, diese Unterstützung in Spielenergie umzumünzen.
Die Gäste aus Magdeburg bestimmten über weite Strecken die Partie, während Hertha kaum gefährlich wurde. Die beste Chance ergab sich für Marten Winkler in der 67. Minute, doch der Angreifer ließ sie ungenutzt. Luca Schuler, ehemaliger Hertha-Spieler und nun bei Magdeburg aktiv, räumte später ein, dass sein Ex-Klub zu wenige klare Torchancen herausgespielt habe.
Nach dem Schlusspfiff ließ Leitl keinen Zweifel an seiner Verärgerung. Er forderte eine deutlich bessere Leistung in den verbleibenden beiden Spielen. Hertha empfängt zunächst die SpVgg Greuther Fürth, bevor die Saison mit einem Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld endet.
Mit der Niederlage bleibt Hertha BSC nur noch ein Spielraum von zwei Partien, um aus einer enttäuschenden Saison noch etwas Positives zu retten. Leitls Appell an die Mannschaft wird bereits im Duell gegen Greuther Fürth auf die Probe gestellt. Nun gilt es, sich zu sammeln – bevor es im letzten Heimspiel des Jahres ernst wird.






