Hessen schlägt hart gegen illegale Straßenrennen zu – 1.266 Verstöße bei Großrazzia
Tomislav PaffrathHessen schlägt hart gegen illegale Straßenrennen zu – 1.266 Verstöße bei Großrazzia
Polizei in Hessen verschärft Vorgehen gegen illegale Straßenrennen nach Großrazzia am "Auto-Freitag"
Die hessische Polizei hat ihre Bemühungen zur Bekämpfung illegaler Straßenrennen intensiviert, nachdem bei einer großangelegten Aktion am sogenannten "Auto-Freitag" massiv gegen Raserei, gefährliche Fahrzeugveränderungen und rücksichtsloses Fahren vorgegangen wurde. Bei den flächendeckenden Kontrollen registrierten die Beamten Hunderte Verstöße und leiteten Dutzende Strafverfahren ein.
Rund 237 Polizisten waren im gesamten Bundesland im Einsatz, um Straßen zu überwachen und Fahrzeuge zu überprüfen. Sie richteten unter anderem an der Äppelallee in Wiesbaden Kontrollpunkte ein, an denen Fahrer wegen überhöhter Geschwindigkeit, verdächtiger Umbauten oder auffällig riskanten Fahrverhaltens angehalten wurden.
Im Rahmen der Aktion wurden 936 Fahrzeuge kontrolliert. Die Beamten dokumentierten 36 Straftaten sowie 1.266 Ordnungswidrigkeiten. In einem besonders schweren Fall wurde ein Autofahrer mit 208 km/h in einer 120er-Zone geblitzt.
Als Konsequenz der Kontrollen wurde 21 Fahrern die Weiterfahrt untersagt. Innenminister Roman Poseck betonte im Anschluss, dass illegale Straßenrennen keinesfalls eine Lappalie seien. Wer andere gefährde, müsse mit harten Konsequenzen rechnen, warnte er.
Die Razzia ist Teil einer umfassenden Offensive gegen illegale Autorennen. Allein im vergangenen Jahr leitete Hessen 403 Strafverfahren wegen entsprechender Delikte ein.
Die jüngste Großkontrolle unterstreicht den Entschluss der hessischen Behörden, gegen gefährliches Fahrverhalten konsequent vorzugehen. Mit Hunderten überprüften Fahrzeugen und Dutzenden registrierten Verstößen wurde deutlich gemacht: Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr wird nicht toleriert. Im Rahmen der laufenden Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit sind weitere Kontrollen zu erwarten.






