Hessen stärkt Krisenvorsorge mit neuem Resilienz-Programm für Kommunen
Hessen startet landesweites Programm zur Stärkung der Krisenvorsorge
Unter dem Namen KOMPASS Resilienz hat Hessen eine neue Initiative ins Leben gerufen, die Städte, Gemeinden und Landkreise dabei unterstützen soll, Notfälle und Krisen besser zu bewältigen. Bereits mehr als zehn Kommunen haben Interesse signalisiert – einige haben sogar schon vor dem offiziellen Start Resilienzbeauftragte ernannt.
Das Programm konzentriert sich auf vier zentrale Ziele: die Aufrechterhaltung lokaler Dienstleistungen in Krisenzeiten, die Verbesserung des Zivilschutzes, die Förderung der Eigenvorsorge der Bevölkerung in Notlagen sowie den Schutz kritischer Infrastruktur. Kommunen, die in diesen Bereichen aktiv werden, können das Resilienz-Siegel erwerben – eine Auszeichnung für ihre Vorbereitungsmaßnahmen.
Um an KOMPASS Resilienz teilzunehmen, müssen die lokalen Behörden zunächst eine Resilienzbeauftragte oder einen Resilienzbeauftragten benennen. Empfohlen wird zudem die Einrichtung eines Resilienzrats oder eines ähnlichen Gremiums. Sobald entsprechende Maßnahmen umgesetzt sind, können sie sich um die Resilienz-Zertifizierung bewerben, die konkrete Schritte zur Stärkung des Krisenmanagements würdigt.
Die Landesregierung fördert die Initiative finanziell: Allein in diesem Jahr stehen 1,1 Millionen Euro für Projekte zur Verbesserung der öffentlichen Warnsysteme bereit. Interessierte Kommunen können ihre Anträge über [email protected] einreichen.
Das Programm knüpft an bestehende lokale Ansätze an, um die Krisenbewältigung effizienter zu gestalten. Durch strukturierte Unterstützung und finanzielle Hilfen soll Hessen widerstandsfähiger gegen zukünftige Herausforderungen werden. Teilnehmende Kommunen erhalten Anerkennung für ihr vorbildliches Engagement.






