19 April 2026, 04:29

Hessens Immobilienmarkt zeigt 2022 erste Preisrückgänge nach Boomphase

Alte Karte von Wiesbaden, Deutschland, gerahmt und mit Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten mit Textdetails.

Hessens Immobilienmarkt zeigt 2022 erste Preisrückgänge nach Boomphase

Immobilienpreise in Hessen zeigen im zweiten Quartal 2022 gemischte Trends

Im zweiten Quartal 2022 entwickelten sich die Immobilienpreise in Hessen uneinheitlich: Während einige Regionen leichte Steigerungen verzeichneten, gab es in anderen erstmals seit Monaten Rückgänge. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis lag im Landesdurchschnitt bei 3.539 Euro – ein Anstieg von 2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal.

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Mit 4.592 Euro pro Quadratmeter verzeichnete Wiesbaden die höchsten Preise der Region, doch das Wachstum flachte im Vergleich zu den Anfangsmonaten des Jahres spürbar ab.

In Frankfurt am Main stiegen die Preise nur noch um 1 Prozent (nach +2 Prozent im ersten Quartal). Im benachbartem Landkreis Darmstadt-Dieburg gab es trotz wirtschaftlicher Herausforderungen ein Plus von 3 Prozent. Auch die Kreise Hochtaunus und Main-Taunus setzten ihren Aufwärtstrend fort, mit Wertsteigerungen von rund 2 Prozent.

Gleichzeitig zeigten sich in mehreren Gebieten Rückgänge: Im Vogelsbergkreis sanken die Preise seit Januar um 3 Prozent, in Freiensteinau sogar um 5 Prozent – auf etwa 1.449 Euro pro Quadratmeter. Landesweit verzeichneten 46 Kommunen im zweiten Quartal leichte Preisrückgänge (im Vorjahreszeitraum waren es nur 23). In fast 40 weiteren Orten blieben die Werte unverändert.

Die aktuellen Zahlen spiegeln einen Wandel auf dem hessischen Immobilienmarkt wider: Während einige Kreise weiterhin stabile Zuwächse verzeichneten, gerieten andere erstmals seit Monaten unter Abwärtsdruck. Der durchschnittliche Anstieg von 2 Prozent deutet auf eine verlangsamte Dynamik im Vergleich zu den Vorquartalen hin.

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