Historische Reform im Auswärtigen Amt: Tausende Mitarbeiter erhalten neue Strukturen und E-Mails
Tomislav PaffrathHistorische Reform im Auswärtigen Amt: Tausende Mitarbeiter erhalten neue Strukturen und E-Mails
Das Auswärtige Amt durchläuft die tiefgreifendste strukturelle Reform seit Jahren. Bundesaußenminister Johann Wadephul hat eine umfassende Umgestaltung der internen Organisation des Ministeriums eingeleitet. Fast alle der 3.000 Mitarbeiter erhalten im Rahmen der Änderungen neue E-Mail-Adressen.
Die Reform umfasst die Auflösung, Zusammenlegung oder Neugliederung ganzer Abteilungen. Vier Unterabteilungen und neun Fachreferate werden abgeschafft. Zudem erhalten alle Einheiten in der Berliner Zentrale neue Bezeichnungen.
Das USA/Kanada-Referat wird in eine neu geschaffene Amerika-Abteilung eingegliedert, die erstmals Nord- und Lateinamerika vereint. Die Zuständigkeit für Russland und die Ukraine wechselt in die Europa-Abteilung. Die Rolle des Politischen Direktors wird neu definiert, wobei zentrale Länderverantwortungen auf andere Ressorts verteilt werden.
Die beamteten Staatssekretäre Géza Andreas von Geyr und Bernhard Kotsch leiten die Reform. Betroffene Mitarbeiter werden im Herbst ihre Büros umziehen.
Die Änderungen markieren einen deutlichen Wandel in der Arbeitsweise des Ministeriums. Die Beschäftigten müssen sich an neue Aufgaben, Abteilungen und E-Mail-Systeme anpassen. Ziel der Reform ist es, die Strukturen und Verantwortungsbereiche des Auswärtigen Amts effizienter zu gestalten.






