17 March 2026, 10:30

"Höhle der Löwen": Diese Start-ups überzeugten mit kreativen Ideen und großen Deals

Eine Person grillt Fleisch auf einem Grill mit einer Zange, wobei der Hintergrund leicht unscharf ist.

Former Boxer Axel Schulz Guest Grillmaster - "Höhle der Löwen": Diese Start-ups überzeugten mit kreativen Ideen und großen Deals

Eine neue Welle an Innovationen stand diese Woche im Mittelpunkt von Die Höhle der Löwen. Unternehmer präsentierten alles – von waschbarer Textilfarbe bis hin zu medizinischen Notfallgeräten. Manche gingen mit Deals nach Hause, andere mussten sich harte Fragen der Investoren gefallen lassen.

In der Folge traten studentische Erfinder, ein Start-up für gesunde Ernährung und ein junger Technologieentwickler auf. Nicht jede Idee überzeugte die Löwen, doch einige sicherten sich die nötige Unterstützung, um zu wachsen.

Die Studentinnen Anna Hadzelek und Emmy Schumacher stellten eine spezielle Farbe vor, die in der Waschmaschine vollständig verschwindet. Ihr Ziel: Bedruckte T-Shirts sollen ein zweites Leben erhalten – ideal für kurzfristige Anlässe wie Wahlkämpfe oder Junggesellenabschiede. Doch die Löwen zweifelten an der Rentabilität des Konzepts, und die beiden gingen ohne Deal.

Der 17-jährige Christopher präsentierte Peak Protect, ein Handysicherheitssystem für Outdoor-Sportler. Sein Pitch weckte das Interesse der Investoren Janna Ensthaler und Ralf Dümmel, die beide Angebote machten. Nach reiflicher Überlegung entschied sich Christopher für eine Partnerschaft mit Dümmel.

Heinz Pöttinger brachte Purora mit, eine Marke für ernährungsbewusste, mixfertige Mahlzeiten und vorgepackte Gerichte in Gläsern. Mit einer sieben Millionen Euro starken Familieninvestition erwirtschaftet das Start-up bereits 500.000 Euro Umsatz. Pöttinger bat um 300.000 Euro im Austausch für 10 Prozent der Anteile. Dagmar Wöhrl konterte mit einem Gegenangebot: 300.000 Euro für 13,75 Prozent. Der Deal wurde sofort angenommen.

Die Rettungssanitäterin Nicole Oudes stellte Heartbeat Revival vor, ein kleines Schlüsselanhänger-Gerät, das Nutzer in Erste-Hilfe-Maßnahmen anleitet. Trotz des praktischen Nutzens zögerten die Löwen – Oudes erhielt keine Finanzierung.

Pöttinger bewarb sich zudem um weitere 75.000 Euro für 25 Prozent an einem separaten, laut eigener Aussage bereits profitablen Projekt. Unterdessen zählte Christophers Abmachung mit Dümmel zu den wenigen Erfolgen des Abends.

Die Folge zeigte sowohl die Herausforderungen als auch die Chancen für junge Unternehmen. Pöttingers Purora sicherte sich eine große Investition, während Christophers Peak Protect in Dümmel einen Förderer fand. Andere Ideen wie die waschbare Farbe oder der Notfall-Schlüsselanhänger konnten die Löwen nicht überzeugen.

Mit abgeschlossenen Deals und einigen verworfenen Konzepten blicken die Gründer nun nach vorn – die einen mit neuen Partnern, die anderen zurück ans Reißbrett.

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