Köln bekommt 2026 ein landesweites Zentrum für grüne Startups und Klimainnovationen
Tomislav PaffrathKöln bekommt 2026 ein landesweites Zentrum für grüne Startups und Klimainnovationen
2026 eröffnet in Köln ein neues landesweites Zentrum: Climate Innovation.NRW
An der Universität zu Köln entsteht Anfang 2026 ein neues landesweites Innovationszentrum mit dem Namen Climate Innovation.NRW. Die Initiative soll Gründerinnen und Gründer dabei unterstützen, Klimaherausforderungen zu bewältigen und gleichzeitig nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu fördern. Mit einer Förderung von 1,25 Millionen Euro bringt das Projekt Berater, Startup-Gründer und Expertinnen unter einem Dach zusammen.
Hinter dem Vorhaben stehen das Büro für Nachhaltigkeit der Universität zu Köln und das Gateway Exzellenz Start-up Center. Die Hochschule zählt mit ihrer ausgeprägten Gründerkultur zu den drei führenden Einrichtungen für Entrepreneurship in Deutschland. Universitätspräsident Professor Dr. Joybrato Mukherjee betonte die Bedeutung grüner Startups als Treiber für Innovationen in einer nachhaltigen Wirtschaft.
Ab Juni 2026 bietet Climate Innovation.NRW ein Qualifizierungsprogramm zum Thema Klima für Startup-Berater und Gründer an. Zudem werden Netzwerkveranstaltungen und ein Expert Hub eingerichtet, um den Wissensaustausch zu fördern. Über Schulungen hinaus entwickelt das Projekt politische Handlungsempfehlungen, um Nordrhein-Westfalen als führenden Standort für nachhaltige Wirtschaft zu stärken.
Die 1,25 Millionen Euro stammen vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen sowie aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Innerhalb von drei Jahren soll die Initiative das Klimaschutzpotenzial aufstrebender Unternehmen bewerten und erschließen.
Climate Innovation.NRW wird Startups Werkzeuge an die Hand geben, um ihre ökologische Wirkung zu messen und zu verbessern. Die politischen Empfehlungen und Netzwerkmöglichkeiten des Programms zielen auf langfristige Vorteile für die Region ab. Mit starker finanzieller Unterstützung und akademischer Expertise wird das Zentrum zu einem zentralen Akteur im grünen Wandel Nordrhein-Westfalens.






