10 June 2026, 18:53

Krach fordert fünfprozentigen Solidaritätszuschlag für Spitzenverdiener in Berlin

Krach schlägt 'Zukunftssolidaritätssteuer' vor

Krach fordert fünfprozentigen Solidaritätszuschlag für Spitzenverdiener in Berlin

Steffen Krach, der Spitzenkandidat der SPD in Berlin, hat einen neuen Steuerplan vorgelegt. In einem Interview mit dem Spiegel schlug er einen fünfprozentigen Solidaritätszuschlag für Spitzenverdiener vor. Die Maßnahme soll die wachsende Ungleichheit in Deutschland bekämpfen.

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Die geplante Abgabe würde für Einzelpersonen mit einem Jahreseinkommen von über 300.000 Euro gelten. Bei verheirateten Paaren liegt die Grenze bei 500.000 Euro. Die Einnahmen aus dem Zuschlag sollen Bildungsprogramme und Familienförderungen finanzieren.

Krach kritisierte die bevorstehenden Sparmaßnahmen, die seiner Meinung nach Alleinerziehende, Rentner und Studierende unverhältnismäßig belasten. Er betonte, die SPD müsse handeln, um die Schwächsten zu schützen. Die Steuer wäre bis 2030 befristet – mit einer klaren Zielsetzung und festen Laufzeit.

Zudem wies er auf den Anstieg ultravermögender Personen in Deutschland hin. Krach ist überzeugt, dass der Solidaritätszuschlag das Vertrauen in die soziale Demokratie stärken werde. Er rief seine Partei auf, zu zeigen, warum kraftvolle Politik für die Gesellschaft entscheidend ist.

Der vorgeschlagene Solidaritätsbeitrag soll Mittel für Bildung und Familienleistungen bereitstellen. Er ist darauf ausgelegt, die Belastungen für die von den Sparmaßnahmen am stärksten Betroffenen zu mildern. Die Regelung würde 2030 auslaufen und damit eine zeitlich begrenzte, aber zielgerichtete Lösung bieten.

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