Liechtenstein und Hessen stärken ihre Partnerschaft in Finanz und Sicherheit
Tomislav PaffrathLiechtenstein und Hessen stärken ihre Partnerschaft in Finanz und Sicherheit
Liechtensteins Ministerpräsidentin Brigitte Haas traf sich diese Woche in Wiesbaden mit Hessens Ministerpräsident Boris Rhein. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Vertiefung der Beziehungen zwischen den beiden Regionen, wobei finanzielle Zusammenarbeit, Sicherheit und Investitionen thematisiert wurden. Beide Politiker bezeichneten das Treffen als produktiv und betonten das langjährige Vertrauen zwischen den Partnern.
Die Gespräche fanden in der Hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden statt, wo Haas und Rhein Möglichkeiten erörterten, die wirtschaftlichen und politischen Verbindungen zu stärken. Finanzfragen, innere Sicherheit und Investitionshindernisse standen dabei ganz oben auf der Agenda. Rhein bezeichnete Liechtenstein später als einen "verlässlichen Partner" im europäischen Finanzgefüge.
Haas hob hervor, dass die Beziehung zwischen Hessen und Liechtenstein über die Wirtschaft hinausgehe. Sie verwies auf die gemeinsame Geschichte und die geteilten Interessen, die beide seit Jahren verbinden. Die Politiker einigten sich zudem darauf, bürokratische Abläufe zu vereinfachen, um grenzüberschreitende Investitionen zu fördern.
Hessen, bekannt als wirtschaftliches Zentrum, baut seine strategischen Partnerschaften weiter aus. Liechtenstein, obwohl klein, spielt eine überproportional große Rolle in Finanz- und Politikfragen. Gemeinsam streben sie eine stärkere Position im europäischen Finanzsystem an.
Das Treffen endete mit dem Bekenntnis zu einer engeren Zusammenarbeit. Beide Seiten wollen administrative Hürden abbauen und die Sicherheitskooperation ausweiten. Künftig soll es darum gehen, gemeinsame Ziele in konkrete Maßnahmen umzusetzen.






