Meerbusch-Osterath startet mit neuem Stadtteilmanagement in die Zukunft
Sofia ReisingMeerbusch-Osterath startet mit neuem Stadtteilmanagement in die Zukunft
Meerbusch hat Bundes- und Landesfördergelder für die Entwicklung Osteraths im Rahmen des Programms „Lebendige Zentren“ eingeworben. Der Stadtteil, der als das Gebiet mit dem höchsten Wachstumspotenzial der Stadt gilt, soll dabei einem Leitmotiv folgen: Stärkung der kleinstädtischen Strukturen mit ländlichem Charme. Zwei Stadtteilmanager wurden nun ernannt, um den Transformationsprozess vor Ort zu begleiten.
Julian Kundel-Füth und Sebastian Ritter-Müller übernehmen als neu berufene Stadtteilmanager die städtebauliche Entwicklung Osteraths. Zu ihren Aufgaben gehört es, als lokale Ansprechpartner, Vermittler und Koordinatoren zu agieren und dabei Anwohner sowie Akteure aktiv in die anstehenden Veränderungen einzubinden.
Das Team wird seine Arbeit vom Büro im Familienzentrum in der Bommershöfer Weg 3 aus aufnehmen. Ab sofort sind die beiden jeden Donnerstag von 10 bis 17 Uhr erreichbar. Ab Mitte Juni erweitern sich die Sprechzeiten auch auf Montage im gleichen Zeitrahmen.
Grundlage der Entwicklung bildet das Integrierte Handlungskonzept für Osterath (IHKO), das 23 konkrete Maßnahmen für ein nachhaltiges Wachstum vorsieht. Zudem wird ein Quartiersentwicklungskonzept erarbeitet, um die langfristige Aufwertung des Stadtteils mit seinem kleinstädtischen Charakter und ländlichen Flair in Einklang zu bringen.
Die bewilligten Fördermittel und das neue Stadtteilmanagement-Team stehen für einen strukturierten Ansatz zur Zukunft Osteraths. Anwohner und Unternehmen erhalten während der Umsetzung der 23 Maßnahmen regelmäßig Unterstützung. Im Mittelpunkt bleibt dabei die Balance zwischen Wachstum und der Bewahrung der typisch ländlichen und kleinstädtischen Identität des Viertels.






