München und Offenbach führen Gründungsboom 2022 in Deutschland an
Regionalranking 2022: Neue Gründungsdynamik in Deutschland – München und Offenbach vorne, Dessau-Roßlau am Ende
Das NUI-Regionalranking 2022 zeigt die Spitzenreiter und Schlusslichter bei Neugrundungen von Unternehmen in Deutschland. Der Landkreis Offenbach führte in Hessen die Liste an und kletterte bundesweit um fünf Plätze nach oben, während der Landkreis München insgesamt die höchste Punktzahl erreichte. Die vom Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn veröffentlichte Studie misst die Anzahl der gewerblichen Gründungen pro 10.000 erwerbsfähige Einwohner.
Mit einem NUI-Wert von 234,4 belegte der Landkreis München 2022 den ersten Platz. Dieser Wert gibt an, wie viele neue Unternehmen je 10.000 Menschen im erwerbsfähigen Alter in der Region registriert wurden.
Dicht gefolgt wurde München vom Landkreis Offenbach, der mit einem Indikator von 185,2 den achten Platz erreichte. Zudem führte der Kreis die Rangliste in Hessen an und verbesserte sich im Vergleich zu 2021 um fünf Positionen. Die benachbarte Stadt Offenbach landete mit einem Wert von 182,9 auf Platz zehn – gleichauf mit dem Main-Taunus-Kreis, der Platz elf belegte.
Weiter hinten im Ranking fand sich der Hochtaunuskreis auf Platz 18 wieder (NUI: 174,6). Am unteren Ende der Skala verzeichnete Dessau-Roßlau mit 70,5 den niedrigsten Wert.
Der NUI-Indikator (Neue Unternehmensgründungen pro 10.000 Erwerbsfähige) zeigt, wie aktiv in einer Region neue Betriebe entstehen. Die vollständigen Ergebnisse und weitere Details sind auf der Website des IfM Bonn unter https://www.ifm-bonn.org/ abrufbar.
Der Aufstieg des Landkreises Offenbach auf Platz acht unterstreicht seine wachsende Attraktivität für Gründer. Der Landkreis München bleibt hingegen unangefochten die Nr. 1 bei der Startup-Aktivität in Deutschland. Die Rangliste bietet damit einen präzisen Überblick über die wirtschaftliche Dynamik in den Regionen.






