Neu-Isenburgs Wirtschaft boomt 2025 mit Rekordsteuern und neuen Unternehmen
Sofia ReisingNeu-Isenburgs Wirtschaft boomt 2025 mit Rekordsteuern und neuen Unternehmen
Neu-Isenburg verzeichnete im Jahr 2025 ein stetiges Wirtschaftswachstum: Die Zahl der Unternehmen stieg, und auch die Steuereinnahmen nahmen zu. Gleichzeitig wuchs die Einwohnerzahl leicht auf 41.546 bis Jahresende. Lokale Betriebe zahlten fast 89 Millionen Euro an Gewerbesteuer – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum vergangenen Jahrzehnt.
Die Anzahl der Unternehmen in Neu-Isenburg erhöhte sich 2025 um 2,4 Prozent auf insgesamt 6.969. Den größten Anteil machte der Dienstleistungssektor mit 4.531 Firmen aus, gefolgt vom Einzelhandel mit 1.503 und dem Handwerk mit 809 Betrieben. Hinzu kamen 765 neu gegründete Unternehmen, die die wirtschaftliche Dynamik der Stadt weiter stärkten.
Die Gewerbesteuereinnahmen erreichten 88,8 Millionen Euro – ein Plus von 28,6 Prozent im Vergleich zu vor zehn Jahren. Dieser Anstieg spiegelt die wachsende Zahl der ansässigen Unternehmen und die gestärkte Wirtschaftskraft der Stadt wider. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten lag Mitte 2025 bei 34.058, ein leichter Rückgang um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr, aber immerhin ein Zuwachs von 24 Prozent innerhalb des letzten Jahrzehnts.
Neu-Isenburg zog auch 2025 wieder große Unternehmen an. Zu den Neuzugängen zählten die SAIC Motor Deutschland GmbH, Envisics, die NMB-Minebea GmbH, Kerry Ingredients, FraSec Aviation Security und Henry Schein Medical. Die Stadt festigte zudem ihre Rolle als regionaler Arbeitsmarktstandort: Mit einem Pendlerüberschuss von 16.938 Einpendlern blieb sie ein wichtiger Wirtschaftsmotor für die Region.
Die Kaufkraft der Einwohner lag über dem Bundesdurchschnitt – die Pro-Kopf-Ausgaben betrugen 31.172 Euro, was 5,5 Prozent mehr als im deutschen Schnitt entspricht. Die Einwohnerzahl stieg moderat um 0,7 Prozent, was die Attraktivität Neu-Isenburgs als Wohn- und Arbeitsort unterstreicht.
Die aktuellen Zahlen bestätigen Neu-Isenburgs Position als wachsendes Wirtschaftszentrum. Die steigende Zahl der Unternehmen, die wachsenden Steuereinnahmen und die überdurchschnittliche Kaufkraft deuten auf eine robuste lokale Wirtschaft hin. Mit neuen Firmenansiedlungen und einer weiterhin hohen Pendlerzahl bleibt die wirtschaftliche Perspektive der Stadt positiv.






