Obertshausen setzt auf neuen Klimaschutzmanager mit klaren Zielen für Wärmewende und Radverkehr
Sofia ReisingObertshausen setzt auf neuen Klimaschutzmanager mit klaren Zielen für Wärmewende und Radverkehr
Jan-Georg Knappe hat das Amt des Klimaschutzmanagers in Obertshausen übernommen. Seine Berufung fällt in eine Phase, in der die Stadt ihre Anstrengungen im Kampf gegen Umweltprobleme verstärkt. Mit einem Masterabschluss der Universität Göteborg bringt er Fachwissen in lokale Nachhaltigkeitsprojekte ein.
Obertshausen legte 2022 den Grundstein für seinen Klimaschutz, als der Stadtrat einstimmig die Klimaschutzstrategie der Kommune verabschiedete. Seitdem ist die Stadt dem Hessischen Netzwerk der Klimakommunen beigetreten – ein Zeichen für ihr Engagement in überregionalen Initiativen. Ein Klimabeirat, dem Vertreter aller politischen Fraktionen, der Bürgermeister sowie der Erste Stadtrat angehören, begleitet und steuert diese Vorhaben.
Knappe hat für seine neue Position klare Schwerpunkte gesetzt. Ganz oben auf der Agenda steht die kommunale Wärmeplanung, die eine effiziente und nachhaltige Energienutzung in der gesamten Stadt sicherstellen soll. Zudem plant er, die Radinfrastruktur auszubauen, um das Fahrradfahren sicherer und attraktiver zu machen. Ein weiterer zentraler Punkt ist die Klimafolgenanpassung, mit der die direkten Auswirkungen von Extremwetter und steigenden Temperaturen bewältigt werden sollen.
Die Einbindung der Bevölkerung ist ein zentrales Element in Knappes Herangehensweise. Er motiviert Bürgerinnen und Bürger aktiv, eigene Ideen einzubringen und sich an lokalen Projekten zu beteiligen. Bürgermeister Manuel Friedrich unterstützt diese Bestrebungen öffentlich und unterstreicht damit das Engagement der Stadt für den Klimaschutz.
Knappes Arbeit wird die Umweltpolitik Obertshausens in den kommenden Jahren prägen. Seine Pläne zur Wärmewende, zur Verbesserung der Radwege und zur Klimaresilienz zielen darauf ab, spürbare Vorteile für die Gemeinschaft zu schaffen. Mit der strukturierten Vorgehensweise, der Rückendeckung des Rates und der Bürgerbeteiligung verfügt die Stadt über eine solide Basis für Fortschritte.






