Offenbach erhöht Friedhofgebühren 2024 um bis zu 15 Prozent
Friedhofgebühren in Offenbach steigen 2024 – bis zu 15 Prozent teurer
Nach einer Überprüfung durch die Stadtwerke Offenbach werden die Friedhofgebühren im kommenden Jahr steigen. Die Anpassungen, bedingt durch Inflation und gestiegene Kosten, sehen im Schnitt eine Erhöhung von etwa 15 Prozent vor. Der Magistrat der Stadt hat die Änderungen bereits gebilligt; die endgültige Bestätigung steht noch aus.
Die neue Gebührenordnung bringt mehrere zentrale Änderungen mit sich: Ein Reihengrab mit 25-jähriger Laufzeit kostet künftig 2.643 Euro (bisher: 2.323 Euro) – ein Plus von 13,8 Prozent. Ein Wahlgrab für 30 Jahre steigt von 3.431 auf 3.881 Euro (13,1 Prozent Aufschlag). Auch die Nutzung der Trauerhalle wird teurer: Die Gebühr erhöht sich von 209 auf 239 Euro.
Bei einigen Leistungen fallen die Preisanpassungen deutlicher aus: Grabstätten, die ein Sarggrubensystem erfordern, werden von knapp unter 2.300 Euro auf etwa 3.200 Euro angehoben. Die manuelle Grabaushebung kostet künftig 730 Euro mehr als die maschinelle Variante. Dagegen sinkt die Gebühr für den Abschiedsraum für Urnen um 27,1 Prozent – von 48 auf 35 Euro.
Die Stadtwerke Offenbach passen die Entgelte regelmäßig an, um die Kostendeckung zu gewährleisten. Die aktuellen Anpassungen spiegeln gestiegene Betriebsausgaben und inflationsbedingte Belastungen wider. Sollte die Stadtverordnetenversammlung zustimmen, treten die Änderungen zum 1. Januar 2024 in Kraft.
Die aktualisierten Gebühren gelten ab Jahresbeginn 2024, vorbehaltlich der finalen Genehmigung. Während die meisten Bestattungs- und Grabdienstleistungen teurer werden, sinken einige Kosten – etwa für die Urnenraum-Nutzung. Ziel der Änderungen ist es, die finanzielle Stabilität des Offenbacher Friedhofbetriebs zu sichern.






