Offenbach erhöht Kita-Gebühren um 20 Euro monatlich wegen Inflation
Tomislav PaffrathOffenbach erhöht Kita-Gebühren um 20 Euro monatlich wegen Inflation
Essensgebühren in Offenbachs städtischen Kitas steigen um 20 Euro pro Monat
Die Verpflegungskosten in den städtischen Kindertageseinrichtungen Offenbachs sollen um 20 Euro im Monat angehoben werden. Die Erhöhung – die erste seit Juni 2018 – geht auf einen Beschluss des Magistrats zurück. Bevor die neuen Gebühren in Kraft treten, steht jedoch noch die endgültige Abstimmung in der Stadtverordnetenversammlung aus.
Laut Plan soll die monatliche Gebühr künftig 100 Euro betragen. Eltern können wählen, ob sie diesen Betrag in elf Raten zu je 100 Euro oder über zwölf Monate verteilt in Raten von 92 Euro zahlen möchten. Mit der Anpassung soll den gestiegenen Kosten Rechnung getragen werden, die vor allem durch die Inflation und die stark angestiegenen Lebensmittelpreise der vergangenen zwei Jahre verursacht wurden.
Bevor die neue Gebühr eingeführt werden kann, muss eine Änderung der bestehenden Gebührenordnung verabschiedet werden. Der Magistrat hat bereits zugestimmt, doch das letzte Wort hat die Stadtverordnetenversammlung.
Unterdessen hat der Evangelische Kirchenverband für Kindertagesstätten (EKO) bestätigt, dass er die erhöhten Sätze ab dem 1. Februar umsetzen wird. Die letzte Anpassung liegt damit fast sechs Jahre zurück – sie erfolgte Mitte 2018.
Die Gebührenerhöhung spiegelt den wachsenden finanziellen Druck wider, unter dem Kita-Träger aufgrund der Inflation stehen. Sobald die neuen Sätze genehmigt sind, müssen Eltern in städtischen Einrichtungen mit höheren monatlichen Kosten rechnen. Wann genau die Anpassung in den kommunalen Kitas greift, hängt jedoch vom Beschluss der Stadtverordnetenversammlung ab.






