Offenbach spart 43 Prozent Wärme ein – dank digitaler Strategie und kluger Maßnahmen
Gordana GnatzOffenbach spart 43 Prozent Wärme ein – dank digitaler Strategie und kluger Maßnahmen
Offenbach macht große Fortschritte bei der digitalen Initiative zur Wärmeeinsparung
Die Stadt Offenbach hat bei ihrem digitalen Vorstoß zur Reduzierung des Wärmeverbrauchs erhebliche Erfolge erzielt. Erstmals führte sie nach dem Stopp der russischen Gaslieferungen im September 2022 strenge Energiesparregeln ein. Nun, da die Beschränkungen schrittweise gelockert werden, bleiben einige Maßnahmen – wie die reduzierte Helligkeit der Straßenlaternen nachts – dauerhaft bestehen.
Das Hauptziel der Stadt bestand darin, die Wärme- und Stromversorgung während der Wintermonate zu sichern. Um dies zu erreichen, wurde die Heizung in städtischen Gebäuden auf maximal 19 Grad begrenzt, und in vielen Immobilien gab es deutliche Einsparungen. Bis Ende Februar war der Wärmeverbrauch in kommunalen Liegenschaften um bis zu 43 Prozent gesunken. Insgesamt verringerte sich der Heizbedarf in allen städtischen und versorgungstechnischen Einrichtungen im letzten Quartal 2022 um 35,5 Prozent.
Einige Schulen schnitten besser ab als erwartet und übertrafen ihre Einsparziele. Andere verzeichneten hingegen einen höheren Stromverbrauch als geplant. Trotz dieser unterschiedlichen Ergebnisse erreichte Offenbach in zentralen Bereichen während der letzten Heizperiode sein Ziel von 20 Prozent Einsparung.
Da der Höhepunkt der Energiekrise nun überwunden ist, wurden die meisten Beschränkungen aufgehoben. Dennoch wird die Stadt bestimmte Änderungen beibehalten – etwa die gedimmten Straßenlaternen in der Nacht –, um die Effizienz langfristig zu sichern.
Offenbachs Bemühungen zeigen klare Erfolge: Der Wärmeverbrauch in öffentlichen Gebäuden ist deutlich zurückgegangen. Die digitale Transformation der Stadt wird auch künftig eine wichtige Rolle bei der Steuerung des Verbrauchs spielen. Zwar sind die Notfallmaßnahmen größtenteils beendet, doch einige Anpassungen – wie die reduzierte Beleuchtungsstärke im Straßenraum – werden fester Bestandteil des städtischen Alltags bleiben.






