Offenbachs Kampf gegen Raserei: 204 Tempo-Sünder beim "Speedmarathon" erwischt
Tomislav PaffrathOffenbachs Kampf gegen Raserei: 204 Tempo-Sünder beim "Speedmarathon" erwischt
Offenbach beteiligt sich an europaweiter „Speedmarathon“-Aktion gegen Raserei
Kürzlich nahm Offenbach an der europaweiten Kampagne „Speedmarathon“ teil, um gegen überhöhte Geschwindigkeit auf den Straßen vorzugehen. Drei Tage lang kontrollierten Beamte tausende Fahrzeuge in der gesamten Stadt. Die Ergebnisse zeigen: Zu schnelles Fahren bleibt ein hartnäckiges Problem auf Offenbachs Straßen.
Fünf Verkehrskontrolleure richteten an neun verschiedenen Standorten in der Stadt Messstellen ein. Insgesamt wurden 3.237 Fahrzeuge überprüft – dabei wurden 204 Autofahrer mit überhöhter Geschwindigkeit erwischt, was einer Verstößerquote von 6,3 Prozent entspricht.
Zwei Kraftfahrer müssen nun mit einem möglichen Fahrverbot rechnen, da sie besonders schwerwiegend gegen die Geschwindigkeitsbegrenzungen verstoßen hatten. Die Aktion unterstreicht ein größeres Problem: Allein 2022 leitete das städtische Ordnungsamt 42.002 Verfahren wegen Tempoverstößen ein. Dieser Trend setzte sich 2023 fort – im ersten Quartal dieses Jahres registrierten Blitzer bereits 10.443 Verstöße.
Dass zu hohe Geschwindigkeit häufig zu schweren Verkehrsunfällen mit teils schweren Verletzungen führt, ist bekannt. Mit der konsequenteren Ahndung von Tempolimitüberschreitungen sollte die Kampagne genau diese Risiken verringern.
Die Ergebnisse des „Speedmarathons“ bestätigen, dass Rasen in Offenbach nach wie vor weit verbreitet ist. Angesichts von über 10.000 Verstößen allein in diesem Jahr werden die Behörden voraussichtlich weiter auf strenge Kontrollen setzen. Die Teilnahme der Stadt an der Aktion zeigt: Die Bemühungen um mehr Verkehrssicherheit gehen unvermindert weiter.






