23 March 2026, 08:27

Pamela aus "Hartz und herzlich": 86 Euro im Monat und eine zerbrechende Liebe

Plakat mit dem Text "Brauchen die Armen die Hilfe ihrer Kinder?" neben passenden Bildern.

Pamela aus "Hartz und herzlich": 86 Euro im Monat und eine zerbrechende Liebe

Pamela, eine 59-jährige Teilnehmerin der Doku-Serie "Hartz und herzlich", kämpft trotz eines stabilen Lebens in Rostock weiterhin mit finanziellen Problemen. Nach Jahren der Obdachlosigkeit wohnt sie zwar inzwischen in einer eigenen Wohnung – doch ihre Sozialleistungen wurden auf nur noch 86 Euro im Monat gekürzt.

Pamelas Einkommen stammt vom Jobcenter, doch ein Großteil ihrer 2.000 Euro Grundsicherung wird mit ihrer Witwenrente verrechnet. Übrig bleibt kaum genug, um die grundlegendsten Bedürfnisse zu decken. Kürzlich gab sie einen Teil ihres knappen Budgets für einen Kratzbaum aus – obwohl sie gar keine Katze besitzt.

Auch privat läuft es nicht rund. Eine romantische Verbindung zu Micky, einem weiteren "Hartz und herzlich"-Teilnehmer aus Magdeburg, blühte kurz auf, als er 300 Kilometer zu ihr reiste. Doch bald kam es zu Spannungen. Micky behauptet inzwischen, es gebe keine Liebe zwischen ihnen, und verweist auf Pamelas emotionale Unsicherheit sowie seine eigenen finanziellen Sorgen – sein Antrag auf Bürgergeld ist noch immer nicht bewilligt.

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Pamela räumt ein, sie wünsche sich einen Partner, der klar und ehrlich ist – eine Andeutung, dass die Beziehung wohl bald enden könnte. Unterdessen richtet sie ihre Wohnung mit Fundstücken von der Straße ein, eine Gewohnheit, die sie aus ihrer Zeit ohne festes Dach über dem Kopf beibehalten hat.

Ihre Situation bleibt prekär: Die Sozialleistungen reichen kaum für das Nötigste. Die Belastung durch die angespannte Beziehung zu Micky verschärft ihre Probleme, während beide mit finanzieller Instabilität kämpfen. Vorerst arrangiert sie sich weiter – mit dem Wenigen, das ihr bleibt.

Quelle