24 May 2026, 20:37

Queere Politik im Umbruch: Warum der Kampf um Rechte noch lange nicht vorbei ist

unser Website Queer Talk mit Klaus Lederer

Queere Politik im Umbruch: Warum der Kampf um Rechte noch lange nicht vorbei ist

Queere Politik bleibt in Deutschland ein brisantes Thema – noch bevor die neue Regierung von Bundeskanzler Friedrich Merz ihre Arbeit aufnimmt. Die LGBTI-Community hat in den vergangenen Jahren zwar erhebliche Fortschritte erzielt, doch viele fühlen sich angesichts neuer Herausforderungen zunehmend im Stich gelassen. Eine kürzliche Diskussion unter der Moderation des taz*-Redakteurs Jan Feddersen brachte diese Spannungen und die anstehenden Aufgaben auf den Punkt.

Jan Feddersen, bei der taz zuständig für Sonderprojekte und verantwortlich für die Veranstaltungsreihen taz Talks und taz Lab, leitete das Gespräch über queere Politik. Im Mittelpunkt stand der neue Essay Queere Politik im Dickicht der Gegenwart von Klaus Lederer, der die Zukunftsperspektiven der Bewegung auslotet. Lederer, der als parteiloser Sprecher für queere Politik in der Berliner Linksfraktion fungiert, trug während der Diskussion seine Einschätzungen vor.

Die LGBTI*-Community hat sich lang erkämpfte Rechte erstritten, doch aktuelle Verschiebungen in der öffentlichen Debatte lassen viele verunsichert zurück. Queerness ist zum Zankapfel in den Kulturkämpfen geworden, und Aktivist:innen warnen vor Rückschritten. Lederers Essay argumentiert, dass politisches Engagement heute dringender denn je ist.

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Die Diskussion unterstrich, wie wichtig anhaltender Einsatz bleibt – selbst in Zeiten politischer Umbrüche. Lederers Analyse zeigt: Queere Politik muss sich neuen Bedrohungen stellen, ohne die errungenen Fortschritte preiszugeben. Der taz Talk machte deutlich: Der Kampf um Gleichberechtigung ist noch lange nicht vorbei.

Quelle