Raiffeisenbank Hochtaunus schließt alle Filialen – nur noch zentraler Service ab Dezember
Sofia ReisingRaiffeisenbank Hochtaunus schließt alle Filialen – nur noch zentraler Service ab Dezember
Raiffeisenbank Hochtaunus schließt alle Filialen und wechselt ab 1. Dezember zu einem zentralen Beratungsstandort
Ab dem 1. Dezember schließt die Raiffeisenbank Hochtaunus sämtliche Filialen und stellt auf ein einziges Beratungszentrum am Hauptsitz um. Der Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Bank mit einem besonders zinsstarken Sparangebot – weit über dem bundesweiten Durchschnitt – Tausende Neukunden gewinnt.
Erst kürzlich führte die Bank das Konto "Tagesgeld-Plus" ein, das für vier Monate eine Verzinsung von 1,5 % p. a. auf Einlagen bis zu 100.000 Euro bietet. Dieser Satz liegt mehr als doppelt so hoch wie der aktuelle deutsche Durchschnitt von 0,68 % für täglich verfügbare Sparanlagen.
Die Aktion ist ein voller Erfolg: Innerhalb von nur drei Wochen gewann die Bank 10.000 Neukunden. Laut Bankvertretern passt das Angebot zur aktuellen Zinswende in Deutschland. Zudem stellen Kundeneinlagen eine stabile Finanzierungsquelle für die Geschäftsaktivitäten dar.
Ab 1. Dezember: Alle Standorte geschlossen, Beratung nur noch zentral Mit dem Stichtag werden alle physischen Filialen geschlossen. Stattdessen nimmt am Hauptsitz der Bank ein zentrales Beratungszentrum den Betrieb auf, das alle Kundenanfragen bearbeitet.
Die Schließung der Filialen markiert einen tiefgreifenden Wandel im Geschäftsmodell der Raiffeisenbank Hochtaunus. Während das hochverzinsliche Sparangebot bereits für einen deutlichen Kundenansturm gesorgt hat, wird der Umstieg auf das zentrale Beratungsmodell nun auch den täglichen Service grundlegend verändern.






